Nur Sebastian Vettel hat aus dem deutschen Formel-1-Sextett noch realistische Titelchancen. In den ersten elf Saisonrennen beklagte der Red-Bull-Pilot aus Heppenheim jedoch oft verlorene Punkte.
«Ich wäre gern immer dort ins Ziel gekommen, wo ich losgefahren bin, dann würde es jetzt auch in der Weltmeisterschaft besser aussehen», sagte der 23-Jährige vor dem Großen Preis von Ungarn. Seine Saisonbilanz im Überblick:
Bahrain: Von Pole Position gestartet werfen Vettel Technik-Probleme auf Rang vier zurück. Nur 12 statt 25 Punkte.
Australien: Wieder fährt Vettel von Startplatz eins los, erneut streikt das Auto - Nullnummer statt 25 Zähler.
Malaysia: Der erste Sieg. Von Startplatz drei düst Vettel als Erster ins Ziel. 25 Zähler fürs WM-Konto.
China: Die falsche Reifenstrategie wirft Vettel von Pole Position im Regen von Shanghai auf Rang sechs zurück. 8 statt 25 Punkte.
Barcelona: Wieder geht's nicht vorwärts. Am Start noch Zweiter, im Ziel nur Dritter. 15 Punkte, obwohl mindestens 18 möglich waren.
Monaco: Mehr als Rang zwei hinter dem starken Mark Webber geht von Startplatz drei nicht. Immerhin 18 Punkte.
Istanbul: Crash mit Teamkollege Webber. Von Startplatz drei war Vettel auf dem Weg an die Spitze, dann das Aus. 0 statt 25 Punkte.
Kanada: Nix geht im Reifenpoker. Als Dritter beginnt Vettel das Rennen, als Vierter kommt er an. 12 statt 15 Punkte.
Valencia: Vettels Konter. Ein makelloses Wochenende. Pole Position und Sieg bringen die Maximal-Punktzahl 25.
Silverstone: Frontflügel-Ärger mit Webber, Start verpatzt, Reifen geplatzt. Von Pole nur Siebter - 6 statt 25 Punkte.
Hockenheim: Wieder kein Sieg von Pole. Ein schwacher Start ebnet dem Ferrari-Duo den Weg. Als Dritter 15 statt 25 Punkte.
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