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19:16 19.03.2015
Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann und Stockelsdorfs Polizeichef Jörg-Michael Rosteck freuen sich auf kurze Dienstwege zwischen Polizeistation und Verwaltung. Quelle: Ilka Mertz
Stockelsdorf

Einmal habe sie es schon ausprobiert, erzählte Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann, und den ganz kurzen Dienstweg genommen. „Meine Schwiegertochter hatte am Schulweg komische Gestalten gesehen, da bin ich gleich rüber gegangen, um das zu melden. Aber die Polizei war schneller und schon unterwegs.“

Den „ganz kurzen Dienstweg“, den gibt es nun zwischen der Stockelsdorfer Verwaltung und der hiesigen Polizeistation. Seit dieser Woche residieren die blau gekleideten Freunde und Helfer im neuen Anbau des Rathauses (die LN berichteten). „Damit haben wir ein wichtiges Ziel erreicht: Die Polizeistation Stockelsdorf ist für die nächsten 15 Jahre gesichert“, freute sich die Bürgermeisterin, die gestern die neuen Mieter und „neuen Kollegen“ in ihren neuen Räumen begrüßt hat. „Wir hoffen, dass Sie sich hier wohl fühlen werden und wir noch enger zusammenrücken werden“, sagte die Rathaus-Chefin.

Auch der Leitende Polizeidirektor Heiko Hüttmann nutzte die Gelegenheit, sich die neue Polizeistation Stockelsdorf einmal anzuschauen. „Polizei und Verwaltung unter einem Dach, das ist wirklich nichts Selbstverständliches“, sagte er. Im Gebiet der Polizeidirektion Lübeck, das bis Fehmarn reicht, gebe es das kein zweites Mal. „Es war eines meiner Ziele, dass diese Station fertig wird, bevor ich in einem Jahr in den Ruhestand gehe“, so der Polizeichef, der scherzte: „Schließlich will ich Sie später auch mit dem Gehwagen gut erreichen können.“ Eine Anspielung auf den barrierefreien Anbau.

Und das ist wahrlich nicht die einzige Verbesserung. „Die Räume im Grenzweg waren wirklich nicht mehr zeitgemäß“, sagte der Leiter der Stockelsdorfer Polizeistation, Jörg-Michael Rostek, der schon seit 2007 nach einer neuen Dienststelle in der Gemeinde gesucht hatte. „Jetzt bin ich wirklich froh, dass wir zwischenzeitlich keines der Vergleichobjekte bekommen haben.“ Die neue Station sei mitten im Geschehen. „Wir wollen nicht nur Alarm-Polizei sein, sondern nah bei den Menschen“, erklärte Rostek, der zusammen mit zehn weiteren Polizisten dort Dienst tut.

304 Quadratmeter ist die neue Station groß, die „Kommandozentrale“, Büros, ein Sozialraum und eine Doppelgarage im Erdgeschoss, Umkleiden und Sanitärräume im Keller. Noch gibt es leere Regale und volle Kartons. „Ab nächster Woche werden wir uns richtig eingewöhnen“, sagte Rostek und — an die neuen Nachbarn gewandt — ergänzte: „Ich weiß, wir werden super zusammenarbeiten.“

„Wir hoffen, dass Sie sich hier wohl fühlen werden und wir noch enger zusammenrücken werden.“
Bürgermeisterin Brigitte Rahlf-Behrmann begrüßt die Polizeibeamten im Rathaus

Ilka Mertz

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