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Bad Schwartau Neuauflage des Familienfestes geplant
Lokales Bad Schwartau Neuauflage des Familienfestes geplant
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17:03 08.11.2019
Gut besucht: Das Stadt- und Familienfest in Bad Schwartau. Quelle: Sebastian Prey
Bad Schwartau

Mit dem Stadt- und Familienfestist der Stadt Bad Schwartau ein großer Wurf gelungen. An drei Partytagen mit jeder Menge Livemusik, Spielangeboten für Kinder und anderen Aktionen für alle Altersklassen wurden mehr als 20 000 Besucher in der Innenstadt gezählt. Kein Wunder also, dass der CDU-Antrag im Ausschuss für Bildung und Kultur, 25 000 Euro in den Haushalt 2020 für eine mögliche Neuauflage bereitzustellen, auf breite Zustimmung traf. Kontrovers wurde allerdings diskutiert, ob sich Amtsleiter Timo Michaelsen künftig noch einmal bei der Organisation des Festes so verausgaben darf.

Amtsleiter hat andere Aufgaben

Wiebke Zweig (CDU): „Die Nachbesprechung des Stadt- und Familienfestes hat gezeigt, wie gut dieses Angebot angenommen wurde. Mit diesem Antrag wollen wir den Anstoß für eine Wiederholung geben.“ Ein Ansinnen, das grundsätzlich von allen Mitgliedern des Ausschusses begrüßt wurde. Daniel Böttcher (SPD): „Es war ein tolles Fest, aber bei der Organisation muss sich etwas ändern. Es kann nicht sein, dass Amtsleiter Timo Michaelsen unzählige Stunden dafür verwendet, das Fest auf die Beine zu stellen. Da bleiben andere Aufgaben auf der Strecke.“ Somit plädierte er dafür, explizit in dem Antrag zu formulieren, dass die Organisation nicht in den Händen des Amtsleiters liegen soll. Grundsätzlich gab es auch dafür Zustimmung. Suzann Kley (FDP): „Es kann tatsächlich nicht die Aufgabe eines Amtsleiters sein. Das Fest gehört eher in die Hände des Stadtmarketings.“ Konrad Rahe (Grüne): „Es dürfen keine Verwaltungskapazitäten zugunsten des Festes abgezogen werden.“ Der Ausschussvorsitzende Carsten Dyck (CDU) gab allerdings zu bedenken, dass man das Amt nicht gänzlich von der Organisation ausschließen sollte, denn dort verfüge man nun ja auch über wertvolle Erfahrungen. „Wichtig ist erst einmal, dass Geld in den Haushalt gestellt wird, damit wir die Chance haben, in 2020 ein Fest auszurichten. Alle anderen Fragen können wir zu einem späteren Zeitpunkt noch klären. Vielleicht kommen wir bei den nächsten Besprechungen im Dezember zu dem Schluss, das Fest erst im übernächsten Jahr zu wiederholen“, sagte Dyck.

Von sep

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