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Bad Schwartau Bad Schwartau plant auch 2020 ein Stadt- und Familienfest
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15:14 27.11.2019
Gut besucht: Das Stadt- und Familienfest in Bad Schwartau. Quelle: Sebastian Prey
Bad Schwartau

Im Ausschuss für Bildung und Kultur der Stadt Bad Schwartau haben sich unlängst Politiker aller Fraktionen für eine Neuauflage des Familien- und Stadtfestesausgesprochen. Unstimmigkeiten gab es bei der Frage der Organisation und ob es nun jährlich oder vielleicht nur alle zwei Jahre stattfinden soll. Diese Fragen sollten zunächst noch in den Fraktionen geklärt werden. Vor diesem Hintergrund wurde in den Haushalt 2020 ein 25 000 Euro-Fest-Budget mit einem Sperrvermerk versehen. Eine konkrete Absprache gab es zwar bislang nicht in den Fraktionen, aber der Sperrvermerk wurde am Montagabend im Ausschuss für Finanzen, Wirtschaft und Städtische Betriebe aufgehoben. Bürgermeister Uwe Brinkmann (parteilos) machte Druck: „Wenn der Sperrvermerk drinbleibt, wird es definitiv in 2020 kein Stadt- und Familienfest geben. Die Planungen benötigen ein knappes Jahr Vorlauf.“ Amtsleiter Timo Michaelsen, der das Fest fast im Alleingang organisiert hatte, stellte klar: „Es besteht die Möglichkeit, zusätzliche 25 000 Euro über Sponsoren einzuwerben, aber das muss zeitnah geschehen, denn die Firmen stecken am Ende des Jahres ihre Budgets fürs Sponsoring ab.“

Vorlage sorgte für Irritationen

Die Vorlage der Verwaltung, die auch noch eine weitere Budget-Erhöhung um 3000 Euro für die Organisation vorsah, sorgte dennoch für Irritationen. „Wir wollten doch zunächst klären, ob es nicht vielleicht sinnvoller ist, das Fest nur alle zwei Jahre auf die Beine zu stellen, um auch die Attraktivität zu erhalten“, sagte Hans Tylinski (SPD). Folkert Jeske (Grüne): „Die 25 000 Euro sollten durchaus ausreichen. Die Personalkosten wurden bislang doch auch nicht erfasst.“ Parteikollegin Katrin Engeln, die am Ende als Einzige gegen die Aufhebung des Sperrvermerks stimmte: „Im Bildungsausschuss wurde der Sperrvermerk beschlossen, um noch einmal darüber zu beraten. Das Zeitdruck entsteht, mag ja sein, aber den gab es dann auch schon vor drei Wochen.“

Keine Zustimmung für weitere 3000 Euro

Frank Schumacher (CDU): „Die Zeitschiene ist so, dass eine Freigabe erfolgen muss, wenn wir ein Fest haben wollen.“ Auch Parteikollege Alexander Schmuck warb um Zustimmung. „Das Fest ist eine tolle Werbung für die Stadt“, erklärte er. Das sah Bernd Jörgensen (FDP) auch so: „Ich hätte auch keine Probleme mit einer weiteren Budget-Erhöhung.“ Am Ende votierten mit Ausnahme der Grünen Katrin Engeln alle für die Aufhebung des Sperrvermerks. Uwe Beckmann (SPD): „Es ist sehr unglücklich, dass über dieses Thema nicht abschließend schon im Bildungsausschuss diskutiert wurde. Wir stimmen der Vorlage zu, weil wir ja nicht die sein wollen, die das Stadt- und Familienfest verhindern.“ Die Budget-Erhöhung um 3000 Euro fand im Finanzausschuss allerdings keine Zustimmung.

Für eine Neuauflage des Stadt- und Familienfestes hatte sich der Bildungsausschuss grundsätzlich auch ausgesprochen. Für Diskussionen sorgte allerdings die Frage, wer künftig die Hauptverantwortung für die Organisation tragen sollte. Aus Sicht der SPD sollte explizit festgeschrieben werden, dass Amtsleiter Michaelsen, diese Aufgabe nicht wieder übernehmen soll. Heide Plücker (SPD): „Es ist keine Kritik an der Organisationsfähigkeit von Herrn Michaelsen. Er hat aber ein großes Themenfeld zu bearbeiten, das dann liegenbleibt“. Da die Frage der Organisation nicht abschließend geklärt wurde, wird es entsprechend noch im Bildungsausschuss weitere Diskussionen geben. „Wir entscheiden hier nur übers Geld“, sagte der Vorsitzende des Finanzausschusses Uwe Witaszak (CDU).

Von Sebastian Prey

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