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Bad Schwartau Mann kommt bei Wohnungsbrand ums Leben
Lokales Bad Schwartau Mann kommt bei Wohnungsbrand ums Leben
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10:47 24.12.2018
Die Wohnung stand bereits in Flammen, als die Feuerwehr eintraf. Quelle: Holger Kröger
Stockelsdorf

Der Alarm kam um 2.11 Uhr in der Nacht zu Heiligabend. In einem Mehrfamilienhaus in der Segeberger Straße in Stockelsdorf brannte eine Wohnung im Erdgeschoss. „Die Wohnung stand bereits in Flammen, als wir am Einsatzort ankamen“, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Björn Schlieter. Das Feuer sei vermutlich im Schlafzimmer des Mannes ausgebrochen und habe sich dann auf die gesamte Wohnung ausgedehnt.

Identität noch nicht zweifelsfrei geklärt

Bei dem Toten handelt es sich vermutlich um den 75-jährigen Bewohner. Der taube und blinde Mann verbrannte in seinem Bett. „Die Identität der verstorbenen Person ist noch nicht zweifelsfrei geklärt. Die ersten Ermittlungen deuten jedoch daraufhin, dass es sich bei der Person möglicherweise um den 75-jährigen Bewohner handelt“, erklärt Polizei-Sprecher Ulli Fritz Gerlach.

Sechs weitere Bewohner des Hauses mussten ihre Wohnungen verlassen, konnten aber später wieder in diese zurückkehren. Laut Feuerwehr-Einsatzleiter Björn Schlieter wurden insgesamt sieben Personen bei dem Feuer verletzt. Ein Anwohner sowie zwei Polizeibeamte und zwei Rettungssanitäter wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

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Das erwies sich aber als reine Vorsichtsmaßnahme; die Kollegen sind unverletzt und weiter dienstfähig, teilte der Sprecher der Polizei mit. Zur Ursache und Schadenshöhe konnte die Polizei am Montagmorgen keine Angaben machen. Die Ermittler der Kriminalpolizei haben den Brandort beschlagnahmt. Weitere Untersuchungen sollten noch im Laufe des Tages erfolgen.

Psychologische Betreuung für die Retter

Vor Ort waren die Feuerwehren Stockelsdorf und Mori mit etwa 60 Einsatzkräften, außerdem acht Polizisten. Den Rettern wurde seelische Betreuung angeboten, die auch in Anspruch genommen wurde. „So einen Einsatz mit einem Toten muss man erst einmal verarbeiten. Wir haben uns anschließend in einen großen Kreis gesetzt und darüber gesprochen“, berichtet Moris Feuerwehrchef Schlieter, der erst um sechs Uhr morgens vom Einsatz wieder nach Hause gekommen ist.

RND/kha/sep

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