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Bad Schwartau Lärmschutz: Stadt lehnt 3,20-Meter tief gelegte Gleise ab
Lokales Bad Schwartau Lärmschutz: Stadt lehnt 3,20-Meter tief gelegte Gleise ab
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17:46 14.06.2019
Der Bahnübergang an der Elisabethstraße in Bad Schwartau. Die Bahn sagt: Bei einem sieben Meter tiefen Trog müssen dort sieben Häuser abgerissen werden. Quelle: Luisa Jacobsen
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Bad Schwartau

Das war’s mit dem 3,20-Trog in Bad Schwartau. Die Stadtverordnetenversammlung hat den Mediationsvorschlag zum Lärm- und Erschütterungsschutz entlang der geplanten Belt-Trasse offiziell abgelehnt. Der Vorschlag sah vor, die Gleise in bis zu 3,20 Meter Tiefe zu verlegen. Bad Schwartau beharrt aber weiter auf die Verlegung in sieben Meter Tiefe. Vor der Abstimmung sagte Bürgermeister Uwe Brinkmann (parteilos): „Ich kann Ihnen ruhigen Gewissens empfehlen, den Vorschlag abzulehnen.“ Dies sei „ein deutliches Signal an Land und Bund, dass Entscheidungen in Bad Schwartau ausschließlich von Sachkriterien getragen werden“. In der Verwaltung sei man sicher, dass das Risiko im Falle eines Prozesses eindeutig auf Seiten der Bahn liege. Nur ein tiefer Trog könne in Bad Schwartau einen ausreichenden Erschütterungsschutz gewährleisten. Das Gremium folgte der Empfehlung des Bürgermeisters einstimmig.

Die Bahn wollte die Entscheidung am Freitag nicht ausführlich kommentieren. Sprecher Peter Mantik: „Das ist die Entscheidung der Stadt. Wir sind weiter jederzeit zu Gesprächen bereit.“

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Luisa Jacobsen

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