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Bad Schwartau Handel ist mit dem verkaufsoffenen Sonntag in Bad Schwartau zufrieden
Lokales Bad Schwartau Handel ist mit dem verkaufsoffenen Sonntag in Bad Schwartau zufrieden
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11:12 28.10.2019
Leonie Krämer zeigt Emma, Fabienne, Leonie, Sophie und Mutter Katahrina Schmidt sowie Max (v. l.), wie man die Halloweenkürbisse schnitzt. Quelle: Maike Wegner
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Bad Schwartau

Der nächtliche Sturm hat es den Veranstaltern in der Vorbereitung nicht gerade leicht gemacht. Doch pünktlich um 13 Uhr öffneten am Sonntag die Geschäfte in der Bad Schwartauer Innenstadt. Und auch in der Markttwiete und auf dem Markt gab es Programm. „Wir mussten ein wenig improvisieren“, sagte Organisator Rolf Niehuesbernd. „Eigentlich sollte das Kürbisschnitzen in einem Zelt stattfinden, aber dafür ist es zu windig.“ Kurzerhand zogen die Helfer mit den 25 Kürbissen unter eine Überdachung in der Markttwiete.

Mit Kürbisschnitzen, selbstgepresstem Apfelsaft, Musik und Rabatten in den Geschäften lockte Bad Schwartau bis 18 Uhr mit dem „Herbstzauber“.

Den Kinder war das ganz egal. Sie höhlten mit Begeisterung die großen Früchte aus und schnitzten lustige Grimassen in die dicke Schale. „Ich hab mir extra einen großen ausgesucht“, erzählte der sechsjährige Max und schabte mit einem Löffel die letzten Kerne aus dem Kürbis. Dann zeichnete er mit einem Stift Augen, Nase und Mund vor. „Der Kürbis soll nachher zu Hause vor der Tür stehen“, sagte er.

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Auch Rolf Niehuesbernd schaute vorbei und war zufrieden. „Kinder liegen uns besonders am Herzen. Wir machen immer viel für die Kleinen“, sagte er. Kleiner Wermutstropfen: Am Sonnabendabend hatte der engagierte Feuerkünstler abgesagt. „Er ist krank, da kann man nichts machen“, sagte Niehuesbernd bedauernd.

Saft pressen und Kartoffel sortieren auf dem Markt

Auf dem Markt kamen große und kleine Besucher gleichermaßen auf ihre Kosten. Neben einem Reisebus, in dem sich die Besucher über ihre Urlaubsmöglichkeiten informieren konnten, präsentierten sich dort auch die Oldtimer-Freunde Ahrensbök. Sie zeigten mit einer alten Saftpresse, wie früher Apfelsaft hergestellt wurde. „Etwa 80 Kilo Dissauer Äpfel haben wir dabei“, erzählte der Vorsitzende Siegfried Kibbel. 40 Liter Saft entstanden daraus am Ende – in echter Handarbeit. Denn die Äpfel müssen zunächst per Hand in der Presse zerkleinert. „Das ist schon ganz schön anstrengend, aber wenn man den Dreh raus hat, geht es“, sagt Kibbel. Anschließend werde der Saft gepresst.

Die Maische, die dabei übrig bleibt, wird später ans Vieh verfüttert. Der süße Saft wurde vor Ort für kleines Geld verkauft. Nur wenige Meter weiter zeigte Uwe Kretschmer, wie die Kartoffelsortiermaschine funktioniert. Durch das Drehen an einer Kurbel wird die Maschine in Bewegung gebracht. Kleine Kartoffeln fallen durch und kommen rechts raus, die größeren auf der linken Seite.

Zufriedene Geschäftsleute

In der Markttwiete gab es derweil Musik und jede Menge süße und herzhafte Stärkungen. Auch in den Geschäften herrschte reger Betrieb. Immerhin lockten viele Inhaber mit Rabatten anlässlich des verkaufsoffenen Sonntags. „Es war wirklich sehr gut. Es kamen viele nette und gut gelaunte Kunden. Wir sind sehr zufrieden“, berichtete Patrick Schweitzer, der im Kaufhaus für den Bereich Herrenmode zuständig ist. Besonders gefragt waren bei Matzen an diesem Sonntag Jacken. Wohl zum einen, weil das kühle Wetter den Wunsch nach einem kuscheligen Wintermantel weckte. „Und weil wir bei den Jacken Aktionspreise hatten“, sagte Schweitzer.

Weihnachtliches stand im Einrichtungshaus Steinfeldt im Fokus. „Viele Kunden haben sich schon die neue Weihnachtsdeko angeschaut“, sagte Geschäftsführer Björn Steinfeldt. „Aber auch in unserer Feinkostabteilung war viel Betrieb. Insgesamt war es viel besser als beim letzten verkaufsoffenen Sonntag.“

Von Maike Wegner

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