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Bad Schwartau Lärmschutz: Rückendeckung für Bad Schwartau
Lokales Bad Schwartau Lärmschutz: Rückendeckung für Bad Schwartau
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16:39 27.03.2019
Gut besucht: Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn (SPD) sprach in Bad Schwartau zum Thema Lärmschutz und Belt-Tunnel. Quelle: FOTO: Luisa Jacobsen
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Bad Schwartau

Viel Applaus für die Arbeit der Stadtverwaltung: Bei der Veranstaltung „S.O.S für Bad Schwartau –In Soldidarität für den übergesetzlichen Lärmschutz“ lobten Publikum und Redner am Montagabend den Bad Schwartauer Bürgermeister Uwe Brinkmann und Bauamts-Ingenieur Bernhard Schmidt für ihren Einsatz für den sieben Meter tiefen Trog als Lärmschutzmaßnahme. Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn (SPD) bekräftige die Stadt darin, sich nicht unter Druck setzen zu lassen. Es sei „inakzeptabel“, dass das Bundesverkehrsministerium den Antrag zum übergesetzlichen Lärmschutz aus Ostholstein noch vor der Sommerpause 2019 im Bundestag behandeln lassen möchte – zumal eine Eröffnung des Tunnels vor dem Jahr 2030 ausgeschlossen sei.

Vor gut 150 Gästen sprachen neben Bettina Hagedorn auch Mathias Stein, Bundestagsabgeordneter und Mitglied im Verkehrsausschuss, Sandra Redmann, Landtagsabgeordnete für Ostholstein Süd, Malte Siegert vom Naturschutzbund (Nabu) sowie Bürgermeister Uwe Brinkmann. Zum Inhalt des Mediationsgesprächs zur Gestaltung der Lärmschutzmaßnahmen sagte Brinkmann entsprechend der Vereinbarung zwischen Land, Bahn und Stadt nichts Genaues. Er betonte aber, dass die zu findende Lösung einen „Dreiklang aus Lärmschutz, Erschütterungsschutz und Stadtbild“ berücksichtigen müsse. Die Stadt werde weiter für einen effektiven Schutz kämpfen. Der Stadtverordnetenversammlung werde der Bürgermeister am heutigen Donnerstagabend (28. März, 18 Uhr im Rathaus) empfehlen, für die Klageerhebung gegen den Planfeststellungsbeschluss zur festen Fehmarnbeltquerung zu stimmen. Die Klage sei eine präventive Maßnahme, die verhindern soll, dass Züge auf der Trasse verkehren, bevor der Lärmschutz steht.

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Zum Thema Lärmschutz sagte Bettina Hagedorn: „Was Bahn und Land Bad Schwartau bisher geboten haben, ist nach unserer Auffassung nicht genug.“ Auch Landtagsabgeordnete Sandra Redmann lobte den Einsatz von Stadt und Initiativen: „Ich bin ziemlich sicher, dass das starke Auftreten von Bad Schwartau zu den aktuellen Gesprächen geführt hat.“

Luisa Jacobsen

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