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Bad Schwartau Lübecker Wohnungsbaugesellschaften wollen in Rensefeld bauen
Lokales Bad Schwartau Lübecker Wohnungsbaugesellschaften wollen in Rensefeld bauen
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18:01 19.09.2019
Auf dem Grundstück Alt Rensefeld 39-43 sollen neue Gebäude errichtet werden. Neue Lübecker und Lübecker Bauverein haben bereits ihre Pläne vorgestellt. Quelle: Sebastian Prey
Bad Schwartau

In Sachen städtische Baugesellschaft kommt Bad Schwartau nicht richtig weiter. Um in Sachen sozialer Wohnungsbau Impulse zu setzen,wurden unlängst von der Stadt Wohnungsbaugesellschaften aus der Region aufgefordert, Konzepte für das Grundstück Alt Rensefeld 39-43 zu entwickeln. Interesse haben der Lübecker Bauverein und die Neue Lübecker bekundet. Grobe Bebauungskonzepte wurden in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Bauwesen und Stadtplanung präsentiert. Beide Konzepte kamen an, denn auf dem rund 3300 Quadratmeter großen Grundstück soll trotz sozialen Wohnungsbaus ein durchaus großzügiges Wohnquartier entstehen. Von den ursprünglichen Plänen, die der Lübecker Architekt Rainer Steffensim Auftrag der Stadt Bad Schwartau gefertigt hat, auf dem Areal 36 Wohneinheiten zu errichten, haben beide Anbieter Abstand genommen. Die Neue Lübecker würde dort 32 Wohnungen, der Lübecker Bauverein nur 28 Wohneinheiten errichten. Die geplanten Investition dürften bei gut fünf Millionen Euro liegen.

Dörflichen Charakter erhalten

„Wir wollen den dörflichen Charakter der Umgebung erhalten“, sagte Bauverein-Vorstand Detlef Aue. Entsprechend habe man sich auch entschieden, entlang der Straße vier zweieinhalb geschossige Stadthäuser zu errichten. „Wir wollen da keine Blockstruktur errichten“, erläuterte Aue und sprach sich zudem dafür aus, auch im hinteren Bereich des Grundstücks nicht die Baugrenzen komplett auszunutzen. „Wir würden uns da eher zurückhalten“, berichtete Aue, der sich bei der Gestaltung der Baukörper für ein Verblendmauerwerk aussprach. Von den 28 Wohnungen (zwölf Vier-Zimmer-Wohnungen zwischen 90 und 112 Quadratmetern, acht Zwei-Zimmer-Wohnungen bis 75 Quadratmeter und acht Zwei-Zimmer-Wohnungen bis zu 55 Quadratmeter) könnten 14 öffentlich gefördert werden.

Selbstbewusste Architektur durchaus möglich

Den Konzeptvorschlag für die Neue Lübecker präsentierte Architekt Wolfgang Bruch. Auch er stellte klar: „Wir legen Wert auf Qualität. Haben Sie keine Angst vor sozialem Wohnungsbau.“ Bruch stellte zwei ähnliche Varianten mit vier oder drei Baukörpern vor. Entlang der Straße würde er ein durchgängigen oder zweigeteilten Gebäuderiegel vorschlagen. „Der könnte auch eine Art Lärmschutz für die Gebäude im hinteren Bereich sein“, sagte Bruch. Bedenken, dass der Riegel zu gewaltig aussehen könnte, seien aus seiner Sicht nicht zu befürchten. Die Bäume entlang der Straße würden diese verhindern.

Er empfiehlt „eine selbstbewusste Architektur mit modernen Baumaterialien“. Punkten konnte der Entwurf bei den Ausschussmitgliedern aber insbesondere durch eine geplante Tiefgarage mit 30 Plätzen, sechs Außenstellplätzen und eine E-Ladestation. „Wenn wir die Stellplätze nicht unter die Erde bringen, werden wir keine Großzügigkeit hinbekommen“, erklärte Bruch. Er empfahl zudem eine Garagenzufahrt über die Straße Rönkweg zu prüfen. Der Ausschussvorsitzende Andreas Marks (CDU): „Das ist ein wirklich interessanter Ansatz.“

Anbieter wollen kein Erbbaurecht

Die präsentierten Pläne sollen nun in den Fraktionen diskutiert werden. Fest steht aber, dass beide Anbieter dort nur bauen wollen, wenn ihnen das Grundstück auch verkauft wird. Der Vorschlag der Verwaltung sah vor, das Grundstück im Wege eines Erbbaurechts zur Verfügung zu stellen.

Von Sebastian Prey

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