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Bad Schwartau Olympiade in Stockelsdorf: Feuerwehren liefern sich Wettstreit
Lokales Bad Schwartau Olympiade in Stockelsdorf: Feuerwehren liefern sich Wettstreit
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19:23 07.09.2019
Die Feuerwehr Schönböcken gibt alles beim Standrohr-Weitwurf. Quelle: Maike Wegner
Stockelsdorf

Wer hier gewinnen will, braucht ein gutes Gesamtpaket: Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer sind gefragt. Dazu eine große Portion Teamgeist. Letzteren haben die Kameraden bei der Feuerwehr-Olympiade der Morier Wehr alle. Zum siebten Mal fand am Sonnabend auf dem Gelände am Schulweg der große Wettkampf statt, bei dem 20 Wehren aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern gegeneinander antreten. „Mit dabei ist außerdem wieder die Wehr aus Polen. Dorthin pflegen wir eine ganz besondere Partnerschaft“, erzählt Andreas Kurschies, der die Veranstaltung gemeinsam mit Markus Dahlke auf die Beine stellt.

Auf die Feuerwehren warten zehn Stationen mit Aufgaben

Die Gäste gelten als Favorit: Schon im vergangenen Jahr haben sie sich ein hartes Duell mit der freiwilligen Wehr Lübeck-Vorwerk geliefert, das sie für sich entschieden. Doch auch das restliche Feld schlägt sich wacker. An zehn Stationen müssen die Teilnehmer verschiedene Aufgaben bewältigen. Beispielsweise einen Turm aus Feuerwehrarmaturen bauen. „Sieben Minuten habt ihr Zeit. Der Turm muss möglichst hoch sein und fünf Sekunden frei stehen“, erklärt Andrea Göbel.

Die Wehr aus Behringen in Niedersachsen ist am Start. Doch zunächst beratschlagen alle eine Weile. Dann wird vorsichtig eine Grundlage geschaffen. Nach zwei Minuten gibt es den vorsichtigen Hinweis von Andrea Göbel: „Normalerweise werden es so zwei bis vier Meter.“ Bisher sind es höchstens 40 Zentimeter. Die vier Kameraden beschließen schnell: „Eine Taktikänderung muss her.“ Jetzt geht es schnell in die Höhe. Doch bevor das wackelige Konstrukt wieder einstürzt, lässt das Team schon vor Ablauf der Zeit messen. 1,73 Meter sind es am Ende.

Mal Geschick, mal Kraft und jede Menge Teamgeist: An zehn verschiedenen Stationen der Olympiade mussten die Kameraden der Feuerwehren alles vereinen.

Wenige Meter weiter ist Kraft gefragt: Ein schweres Standrohr muss gestemmt und dann in eine Sandgrube geworfen werden – so weit wie möglich. Für die Jugendlichen der Stockelsdorfer Wehr gar nicht so einfach. Der elfjährige Leon schafft 3,37 Meter. „Bisher läuft’s ganz gut“, erzählt das vierköpfige Team. „Beim ,Schlauchaufrollen’ waren wir richtig gut. Auf das Wasserspiel haben wir nicht so Lust“, ergänzt Ona. Doch genau das müssen alle Wehren absolvieren. Und die meisten haben richtig Spaß – auch wenn sie hinterher etwas nass sind.

Feuerwehrleute aus Groß Steinrade zeigen vollen Einsatz

Denn mit einem Feuerwehrschlauch muss ein Becher mit Wasser befüllt werden. Das Hindernis: Der Becher befindet sich auf einem Helm, den ein Teilnehmer aufsetzen muss. Anschließend müssen sie das Wasser in einen Eimer schütten, der einige Meter weiter steht. Am Ende wird der Wasserstand gemessen. Die Männer aus Groß Steinrade haben richtig Spaß. Immer im Wechsel reichen sie den Helm samt Becher weiter. So ist am Ende zumindest jeder gleich nass. 9,9 Zentimeter werden nach Ablauf der Zeit gemessen. „Ein sehr ordentliches Ergebnis“, lautet der Kommentar des Schriftführers.

Weniger nass werden die Teilnehmer beim Ziehen eines vollen Schlauches und an der danebenliegenden Station, an der gleich mehrere leere Schläuche möglichst schnell aufgerollt werden müssen. Und wer am Ende immer noch Power hat, kann auch die Sonderstation absolvieren. „Dort müssen die Kameraden mit voller Atemschutzmontur und Gewichten einen Parcours durchlaufen. Das muss aber nur machen, wer kann und möchte“, erzählt Andreas Kurschies.

Am Ende haben die Gäste aus Polen die Nase vorn und sichern sich den Sieg. Auf dem zweiten Platz landet die Wehr Groß Steinrade und auf dem dritten Platz die Kameraden aus Kronsforde. Bei den Jugendfeuerwehren liegen die beiden Teams der Stockelsdorfer Jugendwehr vorne. Auf dem dritten Platz sind die Jugendlichen aus Hamberge.

Von Maike Wegner

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