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Bad Schwartau Sana-Chefs müssen zum Rapport
Lokales Bad Schwartau Sana-Chefs müssen zum Rapport
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13:56 19.10.2016
Am Standort Eutin sollen künftig nur noch Schwangere ab der 32. Schwangerschaftswoche oder Kinder mit einem zu erwartenden Geburtsgewicht von über 1500 Gramm versorgt werden. Quelle: LN-Archiv
Eutin

Gaarz äußerte tiefes Befremden darüber, dass Verwaltung und Selbstverwaltung aus der Presse erfahren mussten, dass am Standort Eutin künftig nur noch Schwangere ab der 32. Schwangerschaftswoche oder Kinder mit einem zu erwartenden Geburtsgewicht von über 1500 Gramm versorgt werden können (perinatale Schwerpunktklinik Level III) und somit der Status als Perinatalzentrum Level II aufgeben werde.

Zuvor hatte bereits der SPD-Fraktionsvorsitzende Burkhard Klinke seine Empörung darüber formuliert (die LN berichteten).

Diese Entscheidung der Geschäftsführung wie auch die Art und Weise der Information und Kommunikation im Vorfeld seien aus seiner Sicht völlig inakzeptabel, so Gaarz, zumal die Geschäftsführung der Sana-Kliniken Ostholstein erst am 22. September ihren turnusmäßigen Bericht zur Geschäftsentwicklung im Hauptausschuss erstattet hatte – ohne jeden Hinweis auf die unmittelbar bevorstehende Verschlechterung der geburtshilflichen Versorgung in Ostholstein.

Timo Gaarz: „Ich habe daher die beiden Geschäftsführer gebeten, die aktuelle Entwicklung hinsichtlich der Geburtshilfe im Kreis Ostholstein den Mitgliedern des Hauptausschusses bereits in der kommenden Sitzung am 1. November zu erläutern. Die Mitglieder des Hauptausschusses erwarten kurzfristig umfassende Aufklärung.“

LN