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Bad Schwartau Schulmusik-Festival bleibt ein ganz besonderer Abend
Lokales Bad Schwartau Schulmusik-Festival bleibt ein ganz besonderer Abend
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17:16 09.11.2019
Kiwanis Schulmusik-Festival in Bad Schwartau: Gemeinsames Finale der Teilnehmer auf der Bühne mit Preisübergabe durch Oliver Strack vom Kiwanis Club Bad Schwartau. Quelle: Sebastian Prey
Bad Schwartau

Auf der Bühne im Foyer des Gymnasiums am Mühlenberg ist es rappelvoll. Alle Teilnehmer des Schulmusik-Festivals des Kiwanis Clubs Bad Schwartau haben sich dort versammelt. Ganz entspannt und gelöst genießen sie das große Finale. Julia Dymel vom Gymnasium am Mühlenberg singt den Solopart und gemeinsam mit den mehr als 300 Besuchern wird der Refrain von „We are the world“ angestimmt.

Lampenfieber bei den Beteiligten ist groß

Es ist einer von vielen Höhepunkten an diesem kurzweiligen Abend. Zweieinhalb Stunden vergehen wie im Fluge. Grund: Die Konzertbesucher werden immer wieder aufs Neue überrascht. Sieben Formationen von fünf Schulen (Gymnasium am Mühlenberg, Leibniz-Gymnasium, Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule, Arnesboken-Schule Ahrensbök und Cesar-Klein-Schule Ratekau) gestalten das variantenreiche Programm. Es geht Schlag auf Schlag: Die 6c vom GaM übernimmt unter der Leitung von Musiklehrer Ulf Kaminski den Auftakt. Besonders mutig: Aimèe (11), die „Everything I need“ von Skyler Grey alleine anstimmt. Trotz des starken Auftritts kann sie im Anschluss kaum sprechen. „Ich bin immer noch so fürchterlich aufgeregt“, sagt sie. Die Anspannung ist aber nicht nur bei den Mädchen und Jungen an diesem Abend immens. Auch Lehrer Ulrich Sagebiel, der in der Lehrer-Schüler-Band vom GaM, Hammond & friends, den Bass spielt, berichtet im Kurzinterview mit NDR-Moderator Christian Schewe, dass er „mächtig viel Lampenfieber“ hat.

Bunter Mix aus allen Musikrichtungen

Mit Trommelwirbeln ziehen die Brasshoppers von der Cesar-Klein-Schule ein und begeistern mit rasantem Big-Band-Sound. Die Arnesboken-Schule sorgt bei der achten Schulmusik-Festival-Auflage für eine Premiere. Erstmals stehen neben den älteren Jahrgängen an den Instrumenten Dritt- und Viertklässler auf der Bühne. Musiklehrer Matthias Merle hat mit ihnen Lieder von den Toten Hosen („Heute hier, morgen dort“) und der Band Die Ärzte („Westerland“) einstudiert. Die Funnies von der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule legen unter anderem mit „Stay with me“ von Sam Smith nach. Der Funke zum Publikum, das begeistert mitwippt, springt aber vor allen Dingen bei „Wir sind zusammen groß“ von Die Fantastischen Vier über. Ganz andere Töne schlägt das Leibniz-Orchester unter der Leitung von Dirk Kelm an. Bei den klassischen Darbietungen mit Cello, Violine und Klavier (unter anderem ein Potpourri aus dem Musikfilm „La La Land“) ist es mucksmäuschenstill. Die CKS-Bläserklasse setzt anschließend einen echten Kontrapunkt. Mit „Alles nur geklaut“ von Die Prinzen zeigen die Schüler von Steffen Mascher zudem, dass sie nicht nur Instrumente spielen können, sondern auch gesanglich stark sind. Das beweist zudem Julia Dymel, die mit Hammond & friends vor dem großen gemeinsamen Finale, mit „Èlan“ von Nightwish für die ein oder andere Gänsehaut sorgt.

Das hat Spaß gebracht. Die achte Auflage des Kiwanis Schulmusikfestivals begeisterte mehr als 300 Besucher.

„Diese Vielfalt an einem Abend gibt es nur bei der Schulmusik und bei keinem Konzert von Profis. Deshalb freue ich mich schon auf den zweiten Freitag im November 2020. Dann gibt es die neunte Auflage des Schulmusik-Festivals“, kündigt Ulrich Jungke vom Kiwanis Club an.

Von Sebastian Prey

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