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Bad Schwartau Schwerer Unfall auf der L 184: Zwei Verletzte in Lebensgefahr
Lokales Bad Schwartau Schwerer Unfall auf der L 184: Zwei Verletzte in Lebensgefahr
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18:34 26.04.2019
Unfall am 26. April in Stockelsdorf an der Kreuzung Ahrensböker Straße /L 184 Quelle: Freiwillige Feuerwehr Stockelsdorf(hfr)
Stockelsdorf

Ein schwerer Unfall mit drei Verletzten – zwei davon so schwer, dass die Verletzungen lebensgefährlich sind. Das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am Freitagmorgen in Stockelsdorf an der Kreuzung Ahrensböker Straße/ L 184 ereignet hat. Drei Pkw waren an dem Unfall beteiligt. Knapp drei Stunden war die Unfallstelle an der Landesstraße L 184 gesperrt.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Kurz nach 8 Uhr morgens wurde die Einsatzkräfte alarmiert. Vor Ort waren Einsatzkräfte der Polizei, der Rettungshubschrauber Christoph 12, ein Notarzt sowie zwei Rettungswagen sowie die Freiwillige Feuerwehr Stockelsdorf mit einem rund 15-köpfigen Rettungstrupp unter Leitung von Claus Meinke.

Laut Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach stehe der genaue Unfallhergang noch nicht fest. Nach bisherigen Erkenntnissen, die ein von der Staatsanwaltschaft beauftragter Sachverständige vor Ort gewonnen hat, wollte ein 19-jähriger Ostholsteiner mit seinem Mazda auf der L 184 aus Richtung Ahrensbök kommend nach links in die Ahrensböker Straße einbiegen.

Klicken Sie hier, um weitere Bilder von dem schweren Unfall zu sehen, der sich am Freitagnachmittag in Stockelsdorf ereignet hat.

Nahezu frontaler Crash

„Dabei übersah er offenbar einen auf der L 184 entgegenkommenden VW Golf“, erklärt Gerlach, „beide Pkw prallten im Einmündungsbereich nahezu frontal aufeinander.“ In diesem VW Golf saß eine 25-jährige Frau. Eines der bei diesem Crash beteiligten Fahrzeuge schleuderte dabei gegen einen im Einmündungsbereich wartenden VW Polo. Der Polo-Fahrer blieb laut Polizeiangaben unverletzt.

Der Mazda-Fahrer und die Golf-Fahrerin zogen sich „schwere, lebensgefährliche Verletzungen zu“, erklärt Gerlach. Unter Begleitung des Notarztes wurden beide mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Die 16 Jahre alte Beifahrerin im Mazda erlitt einen Schock, so der Polizeisprecher.

Polizeibeamte aus Stockelsdorf, Bad Schwartau und Ahrensbök regelten an der Unfallkreuzung den Verkehr beziehungsweise sperrten den Unfallbereich ab. Die Ahrensböker Straße in Richtung L 184 war rund drei Stunden lang komplett gesperrt bis zum Abtransport der Unfallwagen, berichtet Claus Meinke.

„Alle waren sehr schnell vor Ort“, erklärt Feuerwehr-Einsatzleiter Claus Meinke, „der Rettungsdienst war extrem schnell, die sind kurz vor uns eingetroffen.“ Personen mussten nicht mit Hilfe der Feuerwehr aus den Unfallautos befreit werden, so Meinke. „Wir wurden angefordert, um bei der Straßensperrung zu helfen und ausgelaufene Flüssigkeiten aus den Fahrzeugen zu beseitigen. Außerdem haben Kameraden der Feuerwehr die medizinischen Rettungskräfte unterstützt bei der Ersten Hilfe für die verletzten Personen.“

Einige Verkehrsteilnehmer ignorierten Absperrung

Laut Polizeiangaben entstand bei dem Unfall nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von rund 6500 Euro. Zwei der drei am Unfall beteiligten Autos „sind vermutlich Totalschaden“, sagt Claus Meinke. Das dritte Auto sei „sehr beschädigt“. Eine Feststellung haben Claus Meinke und seine Kameraden bei diesem Einsatz außerdem gemacht: „Erstaunlich viele Verkehrsteilnehmer haben die Absperrungen ignoriert, sind in die Unfallstelle gefahren und haben dabei die Einsatzkräfte gefährdet“, kritisiert Meinke „die Rücksichtslosigkeit von einigen Verkehrsteilnehmern in dieser speziellen Situation.“

Die weiteren Ermittlungen zu diesem Unfall führt die Polizeistation Stockelsdorf.

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