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Bad Schwartau Stefanie Lutz aus Groß Parin will Gold holen bei Special Olympics
Lokales Bad Schwartau Stefanie Lutz aus Groß Parin will Gold holen bei Special Olympics
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18:40 07.03.2019
Stefanie Lutz aus Groß Parin nimmt an den Special Olympics World Games Abu Dhabi 2019 teil. Quelle: Vorwerker Diakonie (hfr)
Groß Parin/Abu Dhabi

Am Freitag um 13.30 Uhr wird die Sondermaschine in Frankfurt abheben. An Bord ist dann die Delegation mit 217 Sportlern, die Deutschland bei den Special Olympics World Games in Abu Dhabi (14. bis 21. März) vertreten. Mit dabei: Stefanie Lutz aus Groß Parin bei Bad Schwartau.

Die Roller Skaterin hat in ihrer sportlichen Karriere bereits etliche Medaillen gewonnen – meistens Gold. Und mit der Teilnahme an den Weltsommerspielen für Sportler mit geistigem Handicap erfüllt sich Stefanie Lutz ihren größten Traum (die LN berichteten).

Ziel Goldmedaille: Ein Traum geht in Erfüllung

Gemeinsam mit 7000 Athleten aus 170 Ländern wird die Ostholsteinerin an den Start gehen. „Ich habe nie damit gerechnet, dass das klappt“, sagt die 38-Jährige, die bereits fünfmal mit dem Team der Vorwerker Diakonie an den nationalen Special Olympics teilgenommen hat. Mit Abu Dhabi, gesteht sie, „geht ein Traum in Erfüllung“. Ihr Training erfolgt neben ihrer Arbeit als Töpferin in der Manufaktur für Schönes der Vorwerker Diakonie in Lübeck.

„Ihr Ziel ist eine Goldmedaille“, verrät ihr Vater Dieter Lutz, der am Freitag mit seiner Frau Sabine in einer zweiten Maschine ebenfalls nach Abu Dhabi fliegt, um an den Spielen als Zuschauer und Motivator für Stefanie teilzunehmen. Im vergangenen halben Jahr wurde das Training für Stefanie Lutz optimiert und zugeschnitten auf den Start bei den Weltsommerspielen. „Sie ist in sehr guter Form“, bestätigt der Vater, „sie fühlt sich gut, sie freut sich riesig und sie ist extrem motiviert.“

Vier Startplätze für Deutschland im Roller Skating

Beim Vorbereitungsseminar vor einem halben Jahr kämpften 16 der besten Roller Skater aus der Bundesrepublik um vier Startplätze in Abu Dhabi. Stefanie Lutz sicherte sich einen der vier Plätze und startet in dem Wüsten-Emirat am Persischen Golf genau in den drei Disziplinen wie bei den nationalen Special Olympics in Kiel im vergangenen Jahr: Über 100 und 300 Meter sowie in der vier-Mal-100-Meter-Staffel.

Eltern aufgeregter als die Tochter

„Wir sind aufgeregter als unsere Tochter“, gestehen Dieter und Sabine Lutz. „Wir freuen uns so für sie und für alle anderen, die an diesen Spielen teilnehmen.“ Ohnehin sei die Atmosphäre bei diesen Wettkämpfen immer eine ganz besondere. „Das muss man einfach mal selbst erlebt haben“, erklärt Dieter Lutz, denn unter den Sportlern gebe es eine Herzlichkeit, die ihresgleichen suche. „Auch diejenigen, die nicht gewinnen, können sich ganz ehrlich mit den Siegern mitfreuen – und das ist etwas Besonderes, weil es nicht selbstverständlich ist“, erklärte Sabine Lutz kurz nachdem ihre Tochter für Abu Dhabi nominiert wurde.

Der Koffer von Stefanie Lutz ist der größte der Familie Lutz, verrät der Vater. Alle Sportler der deutschen Delegation wurden nämlich komplett ausgestattet mit Sportkleidung und Kleidung für ein paar offizielle Auftritte. „Die haben dort nämlich auch einen Empfang in der deutschen Botschaft“, weiß Dieter Lutz.

Ministerpräsident Daniel Günther empfängt Athletin in Deutschland

Am 22. März kommt Stefanie Lutz zurück nach Deutschland, gegen Mittag wird ihr Flugzeug in Hamburg landen. In ihrem Kalender gibt es noch einen Termin, der besonders markiert ist: der 22. August. Dann wird Ministerpräsident Daniel Günther die Delegationsteilnehmer aus Schleswig-Holstein in Kiel empfangen.

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