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Bad Schwartau Nur eine Übung: Brand bei Asklepios
Lokales Bad Schwartau Nur eine Übung: Brand bei Asklepios
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18:22 21.09.2018
Geheime Übung der Freiwilligen Feuerwehren Bad Schwartau/Rensefeld und Groß Parin an der Asklepios Klinik am Kurpark. Das Szenario: Brand in einem Technikraum. Auch die Drehleiter kam zum Einsatz. Quelle: ILKA MERTZ
Bad Schwartau

So lange wie möglich verbergen, dass es sich „nur“ um eine Übung handelt. Das war das erklärte Ziel des stellvertretenden Gemeindewehrführers Benny Wendt, der sich das rauchende Szenario an der Asklepios Klinik zusammen mit Stephan Dreyer und Phillipp Müller ausgedacht hat.

Für die Einsatzkräfte sollte es realistisch wirken, für die Gäste der Holstein-Therme und Patienten der Asklepios Klinik aber nicht bedrohlich. Rund 45 Feuerwehrleute bekämpften am Mittwoch bei einer geheimen Übung den fiktiven Brand in einem Technikraum des Gebäudes. Viele Besucher freuten sich über die Abwechslung vom Klinik-Alltag.

Der Alarm schrillte, nur Minuten später waren die Kameraden der Wehren Bad Schwartau/Rensefeld und Groß Parin vor Ort im Kurpark. Eine Rauchwolke stand über dem Gebäude, in dem auch die Holstein Therme untergebracht ist. Trockeneis und Rauchgranate kamen zum Einsatz, um die Alarmierung so realistisch wie möglich wirken zu lassen.

Für die Einsatzkräfte sollte es realistisch wirken, für die Gäste der Therme und Patienten der Klinik aber nicht bedrohlich. Mit Durchsagen informierte das Badpersonal über die Übung, auch Zettel waren ausgehängt. „Der Badebetrieb sollte ja durch uns nicht gestört werden“, erklärte Benny Wendt. Rund 45 Feuerwehrleute bekämpften unterdes den fiktiven Brand in einem Technikraum des Gebäudes. Feuer löschen, Gebäude sichern, damit waren die Einsatzkräfte, unter denen sich auch Helfer des DRK befanden, gut beschäftigt, als plötzlich die Meldung kam: In der Holstein-Therme tritt Chlorgas aus – Trockeneis simulierte das gefährliche Szenario.

Zwar hatten die Feuerwehrleute und Einsatzleiter Olaf Dreyer mittlerweile verstanden, dass es sich nur um eine Übung handelt. Doch abbrechen durften sie trotzdem nicht. Schließlich soll mithilfe dieser Übungen der Ernstfall trainiert werden. Und gerade das, was nicht so gut läuft, kann beim nächsten Mal besser gemacht werden.

Für die Patienten und Gäste jedenfalls war der Einsatz – Ernstfall oder nicht – eine willkommene Abwechslung. Oder, wie eine Frau es formulierte: „Endlich mal Action!“

Ilka Mertz

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