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Bad Schwartau Unterstützung für die Fusionspläne von Olympia und VfL
Lokales Bad Schwartau Unterstützung für die Fusionspläne von Olympia und VfL
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17:53 06.09.2019
SV Olympia und VfL Bad Schwartau wollen fusionieren. Quelle: hfr
Bad Schwartau

Auf dieses Signal haben die Vorstände der Sportvereine SV Olympia und VfL Bad Schwartau gewartet. Alle politischen Parteien unterstützen das Vorhaben, die beiden Vereine zu verschmelzen, ein neues Sportzentrum auf dem Gelände Am Papenmoor und gegebenenfalls eine weitere Ballsporthalle zu errichten. Einstimmig wurde ein entsprechender interfraktioneller Antrag von Grünen, CDU, SPD und FDP am Donnerstagabend im Ausschuss für Soziales, Jugend, Senioren und Sport auf den Weg gebracht. Mit diesem Beschluss nehmen die Fusionspläne weiter Fahrt auf.

Riesebusch-Gelände eine städtebauliche Sahneschnitte

„Was da auf dem Tisch liegt, ist eine tolle Sache für uns“, sagte Peter Repp. Der VfL-Vorstand machte zuvor auf die Dringlichkeit des Projekts aufmerksam. Grund: Die Sportanlage am Riesebusch hat einen riesigen Investitionsstau. Der Kunstrasenplatz sei abgängig und maximal nur noch zwei Jahre lang bespielbar. „Das Duschhaus ist im Grunde niemanden mehr zumutbar“, berichtete Repp. Vor diesem Hintergrund müsse die Fusion schnell vorangetrieben werden, damit der Spielbetrieb insbesondere der Fußballabteilung aufrechterhalten werden kann. Entsprechend müsse auf dem Gelände des SV Olympia schnellstmöglich ein weiterer großer und ein kleiner Kunstrasenplatz errichtet werden. Die Spielstätte am Riesebusch könnte dann aufgegeben werden. Repp: „Das Gelände am Riesebusch ist eine städtebauliche Sahneschnitte. Von dem Erlös der Quartiersvermarktung könnte die Sportanlage am Papenmoor zur neuen Heimat für rund 700 Fußballer ausgebaut werden. Nach überschlägigen Berechnungen könnte zudem noch eine neue Sporthalle abfallen.“

Dringlichkeit ist gegeben

Ohne weiter ins Details zu gehen, begrüßten die Ausschussmitglieder die grundsätzlichen Fusionspläne. Entsprechend beschloss der Ausschuss, benötigte Mittel im Haushalt 2020 zu berücksichtigen und auch die Verwaltung damit zu beauftragen, eine städtebauliche Zielsetzung für die frei werdenden Flächen zu erstellen. Gudrun Berger (Grüne): „Die Schilderungen haben die Dringlichkeit deutlich spürbar gemacht.“ Frank Schumacher (CDU): „Die Angelegenheit lässt keinen Aufschub mehr zu. Dieses Projekt muss Priorität haben.“ SPD-Fraktionschef Hans Tylinski: „Sinn dieses gemeinsamen Initiativantrages ist es, die Fusionspläne zu unterstützen und den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten.“

Mitglieder haben das letzte Wort

Olympia-Vorstand Erhard Braasch begrüßte die Entscheidung. „Die Unterstützung ist nötig, um weiter voranzukommen“, sagte Braasch. Die Fusionspläne sind sportlich geplant. So soll die Fusion, vorbehaltlich der Zustimmung der Mitglieder beider Vereine im Frühjahr nächsten Jahres bei den Hauptversammlungen, bereits zum 1. Januar 2020 vollzogen werden. Repp: „Das letzte Wort haben die Mitglieder, aber wir schaffen die rechtliche und steuerliche Grundlage dafür, dass die Fusion rückwirkend zum Jahresanfang greifen kann.“

Von Sebastian Prey

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