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Bad Schwartau Verrückter Wettbewerb: 100 Schüler treten bei European-Games an
Lokales Bad Schwartau Verrückter Wettbewerb: 100 Schüler treten bei European-Games an
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20:18 24.06.2019
GaM-European-Games im Kurpark Bad Schwartau am 24. Juni 2019. Quelle: Doreen Dankert
Bad Schwartau

Beim Einmarsch der Mannschaften gab es Dudelsackmusik – live gespielt von Musiker Jann Carstensen. Bei den Disziplinen gab es auch in diesem Jahr wieder viel zu lachen. Erneut hat Lehrer Erhard Görlich Schüler verschiedener Schulen zu einem unterhaltsamen Kräftemessen nach Bad Schwartau eingeladen – zu den GaM-European-Games. Gastgeber des Spektakels am Montag war das Gymnasium am Mühlenberg (GaM), Cheforganisator der Sportlehrer Görlich. Weil er in einem halben Jahr in den Ruhestand geht, „war dieser Wettkampf der letzte, den ich organisiert habe“, sagte Erhard Görlich, „aber dafür ist er genauso verrückt wie alle anderen, die ich gemacht habe.“

Zehn Disziplinen galt es, geschickt, schnell oder auch kraftvoll zu absolvieren: Zum Beispiel Golfspielen mit einem Luftball, der mit möglichst wenigen Schlägen in ein Netz zu befördern war. Oder einen Gummistiefel möglichst weit zu werfen. Treffsicherheit war beim Lasergewehr gefragt. Kraft und Geschicklichkeit beim Stabweitsprung, beim Stand-Up-Paddling auf dem Kurparksee oder auch beim Baumstammweitwurf.

100 Schüler aus sechs Schulen kämpften im Kurpark um den Sieg.

Während die Teams vom Pädagogium, der Kommunalen Berufsschule, der Elisabeth-Selbert-Gemeinschaftsschule und dem GaM aus Bad Schwartau sowie vom Trave-Gymnasium und der Oberschule zum Dom aus Lübeck an den einzelnen Stationen um Punkte, maximale Weiten und beste Zeiten kämpften, sorgten technisch begabte GaM-Schüler für musikalische Beschallung aus Lautsprecher-Boxen.

Spiele sollen an europäische Nationen erinnern

„Die Spiele haben ihren Namen deshalb, weil jedes Spiel mit einer Nation aus Europa in Verbindung steht“, erklärte Görlich. Der Stabweitsprung sei eine Erfindung, die ihren Ursprung in Holland habe, so der Cheforganisator. Das Golfen und auch das Werfen von Baumstämmen wird den Schotten zugeschrieben. Und die Sache mit dem Weitwerfen von Gummistiefeln sollen sich die Finnen ausgedacht haben. Das Ringreiten – das im Kurpark allerdings mit dem Drahtesel stattfand – sei dagegen eine deutsche Erfindung. „Auch wenn das alles auf den ersten Blick mehr nach Gaudi aussieht“, erklärte Görlich, „am Ende gewinnt hier die Mannschaft, die am sportlichsten ist, denn nur mit Spaß an der Sache ist hier nichts zu holen“.

Betreuer als Schotten und Holländer verkleidet

Die Begleiter der Schulmannschaften hatte Görlich gebeten, sich typisch für eine Nation ihrer Wahl zu kleiden. Görlich selbst kam als Schotte, zwei weitere Betreuer auch – mit dem Dudelsackspieler waren es vier. Und dann war da noch Thomas Bleiß, Lehrer am Trave-Gymnasium, mit klackernden Holzpantoffeln, orangefarbenen Shorts, einem Käselaib in der Hand und einer Pilz-Anhänger-Kette um den Hals – das kann nur Holland sein. Vier „Schotten“ und ein „Holländer“ sorgten also für spezielle Optik. „Ja, das passt“, erklärte Bleiß, „und wir sind voll dabei.“

Den Siegerpokal hat übrigens die GaM-Mannschaft gewonnen. „Das überrascht mich nicht“, sagte Görlich. Jeder Teilnehmer aus dem GaM-Team hat Sport als Leistungsfach.

Doreen Dankert

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