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Lokales Zeitreise durch die Geschichte Lübecks und der Hanse
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13:38 06.02.2015

Zeitreise durch die Geschichte Lübecks und der Hanse

Die Pest geht um: Ein Leichenwagen mit in Tüchern eingewickelten Toten steht in einer Lübecker Straße des Jahres 1367. Die Pest breitet sich aus in Europa und rafft über ein Drittel der Bevölkerung hinweg. Der Tod kennt keinen  Unterschied zwischen Arm und Reich. Pestzeichen sind an den Häusern zu sehen. Es ist schon die zweite große Pestepidemieim Norden. Die erste Welle begann, sich um 1350 auszubreiten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen sind verheerend. „Die Güter waren da, aber die Käufer starben“, so Hammel-Kiesow. „Manche wurden aber in Folge der Epidemie auch reich.“ ...

Quelle: Olaf Malzahn

... Die Folgen für den Handel zeigen sich in den Bilanzen, die Folgen für die Menschen in den Testamenten. Die Kaufleute spenden den Kirchen und den Klöstern in der Stadt ausgiebig Geld, um ihre Seelen zu retten. Dem Burgkloster, damals der Sitz der Lübecker Dominikaner, ermöglicht die Furcht vor dem „Schwarzen Tod“ 1367 die Errichtung des neuen Beichthauses, das heute noch steht und zum Museumskomplex gehört.

Quelle: Olaf Malzahn

Der Stalhof in London: Der Stalhof in London um 1500. Auch in der englischen Hauptstadt hat die Hanse ein eigenes Kontor. Die Hanse ist auf dem Gipfel ihrer Macht angekommen. In London residierten die Kaufleute seit 1475 im Stalhof an der Themse. Der Name leitet sich wohl von den Siegeln her, die für die Kennzeichnung oder das Verschließen der Waren verwendet wurden. Hans Holbein der Jüngere (1498-1543) porträtierte die stolzen Kaufleute im Stalhof ...

Quelle: Archiv