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Lokales Zeitreise durch die Geschichte Lübecks und der Hanse
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13:38 06.02.2015

Zeitreise durch die Geschichte Lübecks und der Hanse

Die Reformation: Es ist der Beginn einer neuen Zeit, die Welt ist im Umbruch: Lübeck in der Reformation um 1517. Wandbilder zeigen an der Treppe des Hansemuseums, die von den Ausstellungsräumen im Neubau zum Burgkloster führt, die mittelalterlichen Glaubensvorstellungen der Hölle. Ein Zug von Mönchen ist zu sehen. Auch die Zeit der Lübecker Dominikaner, die im Burgkloster lebten, ist gekommen. 1531 führt der Rat der Stadt die neue Kirchenordnung von Johannes Bugenhagen ein. Das Kloster der Dominikaner wird aufgelöst und ein Armenhaus darin eingerichtet ...

Quelle: Archiv

... Für die Hanse bedeutete die Reformation weitere Spaltung: Denn einige Städte wurden – wie Lübeck, Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald im Norden – protestantisch, andere blieben katholisch. Dies zeigte sich vor allem im Schmalkaldischen Krieg im Jahre 1547, als manche Hansestädte auf Seiten des Kaisers Karl IV. waren, andere gegen ihn kämpften. Im Dreißigjährigen Krieg (1618-48) wurde eine gemeinsame Politik der Hansestädte endgültig unmöglich.

Quelle: Olaf Malzahn

Stockfisch aus Norwegen: Die „Tyske Bryggen“ in Bergen (Norwegen) 1754. Die Hansebesaß auch im norwegischen Bergen seit 1360 ein eigenes Kontor. Die Szene im  Obergeschoss des Burgklosters zeigt die hölzernen Schlafkammern der Lehrlinge und Gesellen und das Stockfisch-Lager. Kaufleute verhandeln. 600 Stockfische aus Kunststoff sind in Babelsberg hergestellt worden, alle von Hand bemalt. Sie liegen gestapelt in den Regalen. Auch die Lehrlingsunterkünfte, die in Bergen im Original noch zu besichtigen sind, wurden in Babelsberg nachgebaut ...

Quelle: Olaf Malzahn