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Lauenburg Abbruchspezialisten haben das Kurmittelhaus bald zerlegt
Lokales Lauenburg Abbruchspezialisten haben das Kurmittelhaus bald zerlegt
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20:10 17.07.2014
Abrissunternehmer Jörg Stahlkopf (52) aus Alt-Mölln vor den beiden Baggern, die das Möllner Kurmittelhaus abreißen. Quelle: Fotos: Jens Burmester
Mölln

Der Abriss des Möllner Kurmittelhauses geht zügig voran. „Wir liegen voll im Zeitplan“, sagt Abrissunternehmer Jörg Stahlkopf, während hinter ihm zwei Bagger die einzelnen Wertstoffe fein säuberlich trennen. Seit drei Wochen sind vier Arbeiter damit beschäftigt, das längst nicht mehr zeitgemäße Gebäude dem Erdboden gleich zu machen. Abgebaut und eingelagert ist „Der Regenbaum“, eine Brunnenplastik von Karlheinz Goedtke, die dem Eingangsbereich des Kurmittelhauses ein besonderes Flair gab.

„Wir müssen Ende August fertig sein“, sagt Abbruchspezialist Stahlkopf aus Alt-Mölln. Vor ihm liegen weiße Säcke, in denen alle asbesthaltigen Stoffe stecken und die später auf eine Deponie gebracht werden. „Wir sind verpflichtet, diesen Sondermüll im Kreisgebiet zu deponieren. Also gehen die Säcke entweder nach Grambek oder nach Wiershop“, berichtet Stahlkopf. Alle anderen Haufen bestehen aus Wertstoffen, die fast komplett zu vermarkten sind. Es gibt nur wenige Materialien, die man zwar los werde, für die man aber bezahlen müsse, erklärt der Unternehmer. Alles andere wird auf den eigenen Recycling-Hof nach Alt Mölln gebracht und dort noch einmal feiner sortiert. Erst dann werden die Materialien wie Holz, Kupfer, Aluminium, Stahl oder Blech verkauft. Für den Abbruchunternehmer ein durchaus lukratives Geschäft, denn er bekommt ja auch noch den Abrissauftrag zusätzlich bezahlt.

Während Unternehmer Stahlkopf das den LN erklärt, sortiert einer der Baggerfahrer mit feinem Händchen und der großen Baggerschaufel die Teerpappe von Styropor, und ein Abrisshelfer wirft weitere Styroporteile in einen großen Container. Die Teerpappe wird in einem Zementwerk zum Heizen eine letzte Verwendung finden. Der andere Bagger sortiert unterdessen mit seiner großen Schaufel die Elektrokabel, trennt Leitungen von Schaltschränken und Aluschienen. Erst wenn alles in etwa fünf Wochen quasi besenrein ist, wird Stahlkopf die Baustelle wieder an die Stadtwerke übergeben. Dann könnten theoretisch die nächsten Bagger anrollen, um die Baugrube für den Neubau zu präparieren.

Grundsteinlegung im kommenden Jahr
Wie der Neubau mit Bewegungsbad und Sauna einmal an dieser Stelle aussehen wird, kann heute noch niemand sagen. Die Stadtwerke als Bauherr des neuen Komplexes haben das Projekt ausgeschrieben. Baufirmen, die sich für den Auftrag interessieren, sollen gemäß den vorgegebenen Eckdaten eigne Entwürfe vorlegen. Entschieden werden muss dann, wer den Zuschlag für das Vorhaben mit einem Volumen von etwa vier Millionen Euro bekommt. Die Grundsteinlegung soll im kommenden Jahr stattfinden. jeb

Jens Burmester

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