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Lauenburg Weiterhin sehr stabiler Arbeitsmarkt im Kreis
Lokales Lauenburg Weiterhin sehr stabiler Arbeitsmarkt im Kreis
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13:16 30.10.2019
Das Baugewerbe im Lauenburgischen sucht weiterhin viele neue Mitarbeiter. Quelle: Foto: dpa
Ratzeburg/Bad Oldesloe

Die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Herzogtum Lauenburg hat im Oktober weiter abgenommen. Insgesamt waren 4788 Frauen und Männer ohne Beschäftigung, teilte die zuständige Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe mit. Das waren 49 weniger als im Vormonat. Damit liegt die Arbeitslosenquote jetzt bei 4,5 Prozent (September: 4,6 Prozent) und damit auf gleichem Niveau wie im Vorjahresmonat.

Positiver Trend setzt im Kreis Herzogtum Lauenburg fort

„Der positive Trend am Arbeitsmarkt im Kreis Herzogtum Lauenburg hat sich fortgesetzt. Die Arbeitslosigkeit hat seit Ende der Sommerferien beständig abgenommen und wir haben fast den Jahrestiefstwert aus dem Monat Juni erreicht, in dem lediglich ein arbeitsloser Mensch weniger gezählt worden war“, kommentiert Agenturchefin Grit Behrens die Zahlen. Mit 4,5 Prozent sei die niedrigste Arbeitslosenquote in einem Oktober sei Erhebung der Daten registrieren worden.

Zu den Arbeitslosen addieren sich allerdings noch 1877 Personen hinzu, die sich zum Beispiel in Qualifizierungsmaßnahmen befinden oder vorübergehend arbeitsunfähig erkrankt sind. Die sogenannte Unterbeschäftigungsquote im Kreis Herzogtum Lauenburg liegt damit aktuelle bei 6,2 Prozent (Vorjahr: 6,3 Prozent).

Viele offene Stellen – aber vor allem für Fachkräfte

Die Unternehmen sind laut Agentur aber auch weiterhin auf der Suche nach neuen Mitarbeitern. Aktuell werden 1443 sozialversicherungspflichtigen Stellen über die Arbeitsagentur zur Vermittlung ausgeschrieben, 0,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Unverändert würden die meisten neuen Mitarbeiter im Bereich Handel, Baugewerbe, Gesundheits- und Sozialwesen gesucht.

„Der Anteil Ungelernter an allen arbeitslosen Menschen liegt im Kreis Herzogtum Lauenburg bei 56,8 Prozent. Damit fehlt mehr als jedem zweiten Jobsuchenden ein Berufsabschluss“, sagt die Agenturchefin. Für den überwiegenden Teil der gemeldeten Stellen würden jedoch qualifizierte neue Mitarbeiter gesucht. Gut zwei Drittel der Stellen richten sich an Fachkräfte mit einem Gesellen – oder Facharbeiterabschluss. Nur für knapp 17 Prozent der Stellen würden ungelernte Helfer benötigt. Das sei nicht einmal jede fünfte Stelle. „Daher und vor dem Hintergrund des sich weiter wandelnden Arbeitsmarktes, der zunehmend ausgebildete Fachkräfte benötigt, setzen wir unverändert auf die Qualifizierung derer, die keinen Abschluss haben“, so Agenturchefin Behrens.

Von Oliver Vogt

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