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Lauenburg Arzneimittelreste in Aumühles Trinkwasser
Lokales Lauenburg Arzneimittelreste in Aumühles Trinkwasser
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20:10 23.08.2016
Aumühle

Die Stiftung Warentest hat im Aumühler Trinkwasser Rückstände von Arzneimitteln festgestellt. Diese seien vermutlich über Abwässer in den Wasserkreislauf gelangt. Insgesamt haben die Tester in sechs von 28 untersuchten Trinkwasserproben unter anderem Spuren von Metformin samt Abbauprodukten aus Diabetesmitteln, Schmerzmitteln und Röntgenkontrastmitteln festgestellt.

Über das Wasserwerk Aumühle versorgen die Holsteiner Wasser etwa 8000 Menschen in Aumühle und Umgebung. Außerdem wird Trinkwasser nach Dassendorf geliefert. Die Tester gehen davon aus, dass die Medikamentenspuren nicht nur auf ausgeschiedene Arzneimittelrückstände zurückzuführen sind, sondern auch darauf, dass Menschen Medikamentenreste sorglos in die Toilette schütten. „Manche Medikamente seien chemisch so stabil, dass ihnen die Kläranlagen nichts anhaben könnten. Je älter die Menschen seien, desto mehr Medikamente würden auch geschluckt – und dann ausgeschieden.

Einen Grenzwert gibt es für diese Rückstände aufgrund lückenhafter Daten noch nicht, sondern nur einen gesundheitlichen Orientierungswert. Dieser werde allerdings nicht überschritten.

LN

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