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Lauenburg Augustinum: „Bei uns wird der Müll getrennt“
Lokales Lauenburg Augustinum: „Bei uns wird der Müll getrennt“
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20:10 25.04.2018
Mölln

Der betriebliche Abfall des Augustinum Mölln werde nach Papier, Glas, Speiseabfällen, Restmüll und Wertstoffen getrennt gesammelt und vom Entsorger, der Abfallwirtschaft Südholstein (AWSH), abgeholt und verwertet. Auch die Bewohner würden Papier, Glas und Restmüll trennen.

Die LN hatten aus dem wöchentlichen Infoblatt des Wohnstiftes für seine Bewohner zitiert. Dort heißt es: „Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre fällt die Differenzierung zwischen Wertstoff- und Restmüll sehr schwer. Von daher werden wir die Tonne für Wertstoffe abschaffen.“ Und: Dass es diese Tonne künftig nicht mehr gebe, sei auch gar nicht weiter schlimm, da „Wertstoffe und Restmüll sowieso in der Müllverbrennungsanlage zusammengeführt“ würden, hatte in der Informationsschrift an die Bewohner gestanden. Der Gesetzgeber schreibt allerdings eine Trennung des Mülls vor.

Probleme habe es in der Tat immer wieder mit der Wertstoffsammlung der Bewohner gegeben, räumt Augustinum-Direktor Achim Tobola ein: „Schon wenige Fehleinwürfe in den Wertstoffbehälter führen dazu, dass dieser Abfall nicht mehr als Wertstoff verwertet werden kann. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, diese eine getrennte Sammlung aufzugeben. Damit sind wir nicht zufrieden, aber auch die Abfallverordnung sieht das vor, wenn die Sammlung von vielen verschiedenen Personen befüllt wird und der Besitzer der Sammelstelle die Trennung deshalb nicht gewährleisten kann.“ Tobola beruft sich hier auf Paragraph 3, Absatz 2 der Gewerbeabfallverordnung.

Aber das Augustinum habe Interesse an einer Optimierung: „Gleichzeitig sind wir laufend mit der AWSH im Gespräch, wie wir die Müllsammlung und -verwertung weiter verbessern können“, betont Augustinum-Direktor Achim Tobola.

LN