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Lauenburg Auszeichnung für Diakonisches Werk
Lokales Lauenburg Auszeichnung für Diakonisches Werk
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22:25 10.10.2013
Auf dem Bild die DW-Mitarbeiterinnen (v li.): Esmat Shirazi, Nicole Wehrstedt, Susanne Ahmed, Inga Steinfatt, Ulrike Pein sowie Innenminister Andreas Breitner bei der Überreichung des schleswig-holsteinischen Integrationspreises 2013. Quelle: hfr
Ratzeburg

Das Projekt „Herzlich willkommen im Kreis Herzogtum Lauenburg“ des Diakonischen Werkes Herzogtum Lauenburg ist mit dem schleswig-holsteinischen Integrationspreis 2013 ausgezeichnet worden. Unter dem Motto „TEILwerden — TEILhaben“ zeichnet der Preis in seiner dritten Auflage Projekte für herausragende Arbeit in der Flüchtlingsarbeit aus. Die Preise sind mit jeweils 2500 Euro dotiert.

Bewerben konnten sich einzelne Personen, Gruppen, Vereine, Verbände, Bildungseinrichtungen oder Unternehmen mit Projekten, die sich mit konkreten Initiativen und Maßnahmen für Flüchtlinge und deren Integration in die Gesellschaft einsetzen. Die Jury unter Vorsitz von Innenminister Andreas Breitner hatte die Wahl unter insgesamt 21 Bewerbungen, denen sie allesamt Preiswürdigkeit bescheinigte.

Das Projekt „Herzlich Willkommen im Kreis Herzogtum Lauenburg — Ankommen in Gudow“ des Diakonischen Werkes Herzogtum Lauenburg gibt es seit Anfang 2011. Es wird von zwei Honorarkräften, aber vor allem ehrenamtlich umgesetzt und von einem breiten Netzwerk getragen. Im Kern geht es um eine Reihe von Angeboten zur Partizipation und Integration von Asylsuchenden in der Aufnahmestelle für Flüchtlinge und Asylsuchende des Kreises in Gudow. Die Idee ist, das „positive Miteinander“ zwischen den Menschen unterschiedlicher Kulturen innerhalb der Gemeinschaftsunterkunft und im Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung zu fördern. Dafür werden regelmäßig Angebote und Aktionen in und außerhalb der Gemeinschaftsunterkunft für Kinder und Erwachsene initiiert. So wurde mittlerweile ein Willkommenspaket mit hilfreichen Materialien entwickelt, das neu ankommenden Familien das Zurechtfinden im Kreis erleichtern soll. Ein Sprachkursus für Erwachsene sowie Nachhilfeangebote für Kinder gehören zum Projekt. Zahlreiche Aktionen wie das interkulturelle Sommerfest, Ausflüge, spezielle Angebote für Mütter und Kinder oder das internationale Frauencafé in Kooperation mit der Kirchengemeinde vor Ort sind weitere Ergebnisse. Das Projekt wird im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes Herzogtum Lauenburg aus Mitteln des Programms „Toleranz fördern — Kompetenz stärken“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Weitere Preisträger
Neben der Projektarbeit des Diakonischen Werkes Herzogtum Lauenburg wurden auch das Projekt lifeline e.V. Vormundschaftsverein im Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein sowie die Initiative „Jugendliche ohne Grenzen Schleswig-Holstein“ ausgezeichnet.

LN

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