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Lauenburg Bürgerstiftung „Danke Geesthacht“ gegründet
Lokales Lauenburg Bürgerstiftung „Danke Geesthacht“ gegründet
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12:34 18.11.2019
Ideengeber Joachim Wilczek, Raiffeisenbank-Vorstand Thomas Göthling und Mitgründer Jörg Zimmer (von links) berichteten während der Gründungsfeier im KTS von ihren Visionen für die Bürgerstiftung. Quelle: FOTO: TIMO JANN
Geesthacht

Mit einem derzeitigen Stiftungskapital von etwa 400 000 Euro möchte die jetzt gegründete neue Bürgerstiftung „Danke Geesthacht“ in Zukunft Projekte unterstützen. Kreispräsident Meinhard Füllner dankte den Gründern für ihr Engagement. Die Stiftung sei „ein Baustein gegen das Auseinanderdriften der Gesellschaft“, sagte er. Aktionen für Jugend und Senioren, Soziales und Kultur oder Sport und Umwelt sollen mit dem Ertrag des Stiftungskapitals oder gezielten Spenden gefördert werden.

Die Idee zur Gründung einer Bürgerstiftung in Geesthacht – kreisweit ist es die vierte, im Land die zehnte – hatte Joachim Wilczek. „Ich hatte einen Traum“, berichtete er vor etwa 150 Gästen der Gründungsfeier im Kleinen Theater an der Schillerstraße und erinnerte an seine ersten Gedanken zu dem Thema. Er wollte der Stadt und ihren Einwohnern etwas zurückgeben. In seinem Freund Jörg Zimmer fand er sofort einen Mitstreiter. „Ich wusste, da mache ich mit“, sagte Zimmer. Unterstützung fand man in Thomas Göthling, dem Vorstand der Raiffeisenbank Lauenburg. Das Geldinstitut hat Erfahrung in der Stiftungsarbeit. Das Trio ist jetzt der Vorstand der Stiftung, es fand sich ein Kuratorium mit weiteren Stiftern, dem Prof. Dr. Jan Kramer vorsitzt.

Jan Kramer (links) im Gespräch mit Samuel Walter Bauer über die Möglichkeiten, sich in der Bürgerstiftung einzubringen. Quelle: TIMO JANN

„Wir sind eine offene Stiftung, jeder ist willkommen, auch, um persönliches Engagement einzubringen“, warb Kramer auf der Gründungsfeier um Unterstützung. Gemeinsam mit den Bürgern, Vereinen oder Serviceclubs möchte man Projekte anschieben. „Wir sind Unternehmer, nicht Unterlasser“, machte Göthling deutlich. „Geesthacht wird durch diese Stiftung ein Stück reicher“, brachte es Füllner treffend auf den Punkt. Der Raiffeisenbank bescheinigte er eine „besondere Kompetenz“ in der Stiftungsarbeit. In der Verantwortung der Bank liegt es, Erträge aus dem Stiftungskapital zu generieren. Daraus – und aus Spenden - können dann Projekte gefördert werden.

Bürgervorsteher Samuel Walter Bauer, der die Gründungsfeier moderierte, erklärte, wie die Stiftung funktionieren soll. Unabhängig von Politik, Verwaltung oder Firmen. „Von Bürgern für Bürger und für das lokale Gemeinwohl“, berichtete Bauer. Er sei stolz darauf, dass Geesthachter Bürger diese Initiative gestartet hätten.

Unter dem Motto „Hilfe, die ankommt“ möchte „Danke Geesthacht“ schon 2020 zu Informationstreffen einladen. Bauer, Füllner und Kramer sandten den Appell aus, dass sich möglichst viele Menschen daran beteiligten sollten. „Wir wollen den Menschen in der Region etwas zurückgeben“, sagte Kramer.

Jörg Zimmer, Joachim Wilczek und Samuel Walter Bauer (von links) während der Unterzeichnung des Gründungsvertrags für die Bürgerstiftung „Danke Geesthacht“. Quelle: TIMO JANN

Von Timo Jann

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