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Lauenburg Doch keine Einbahnstraße bei Salem
Lokales Lauenburg Doch keine Einbahnstraße bei Salem
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20:10 26.01.2015
Der Vogtstemmener Weg zwischen Mustin und Seedorf hatte sich zu einem beliebten Schleichweg entwickelt — und litt entsprechend unter dem stark zugenommenen Verkehr. Quelle: hfr
Salem

Der Vogtstemmener (Schleich-) Weg als kürzeste Verbindung zwischen Gadebusch, Mustin, Kittlitz, Seedorf, Sterley nach Mölln oder Gudow wird nun doch nicht zur Einbahnstraße. Wie berichtet präferierte die Gemeinde Salem, in deren Zuständigkeitsbereich die Straße hinsichtlich Verkehrssicherung und Straßenunterhaltung liegt, eine solche Regelung, um die Renovierungskosten im Rahmen zu halten.

Im Jahr 2014 wurden die vorhandene 3,30 Meter breite Asphaltdecke sowie die Eingangsbereiche der Straße an der Abzweigung von und zur Kreisstraße 1 (zwischen Salem und Kittlitz) sowie von und zur K 48 (Seestraße/Hauptstraße zwischen Salem und Dargow) grundlegend saniert.

Schon bei der Abnahme der Bauarbeiten im Spätherbst 2014 nahmen Salems Bürgermeister Herbert Schmidt sowie Politiker aus den Nachbarorten zur Kenntnis, dass der zwei Meter breite Bankettstreifen den Verkehrsbelastungen durch das Befahren von schweren, landwirtschaftlichen Fahrzeugen, durch Lkw-, aber auch regen Pendler-Pkw-Verkehr nicht standhält.

Die Salemer Gemeindevertretung hatte daraufhin einen weiteren Ausbau in diesem und dem nächsten Jahr auf 5,50 m Breite beschlossen, um dem Begegnungsverkehr ohne Ausweichmanöver auf den Bankettstreifen Rechnung zu tragen. Vor dem Hintergrund der hohen Frequenz auf dem 1,8 Kilometer langen Straßenabschnitt bekräftigte nun der Kreis, die Sanierung auch weiterhin entsprechend den Förderrichtlinien zu begleiten.

Um sowohl Schäden als auch Reparaturkosten bis zur endgültigen Verbreiterung des Vogtstemmener Weges in diesem und dem nächsten Jahr zu reduzieren, hatte Salem mit der Straßenverkehrsabteilung des Kreises ausgelotet, die Straße auf zwei Jahre befristet als Einbahnstraße auszuweisen. Dagegen meldeten jedoch betroffene Landwirte und Pkw-Pendler erheblichen Widerspruch an. Ein gemeinsames Gespräch mit den Landwirten und Gemeinden ergab schließlich eine gemeinsame Vereinbarung, die die Einbahnstraßenregelung entbehrlich macht.

Demzufolge werden die Instandsetzungskosten des Bankettstreifens bis zur Fertigstellung des Straßenausbaus von den Landwirten, die den Weg für ihre (Mais- und Zuckerrüben-)Transporte nutzen, sowie von den Gemeinden Mustin und Seedorf (für den Berufs-, Schüler- und Kindergartenverkehr) gemeinsam getragen. Laut Herbert Schmidt wurde der Vorbehaltsbeschluss der Gemeinde Salem, eine Einbahnstraßenregelung zu beantragen, aufgehoben. Schmidt bedankte sich bei den Beteiligten für die konstruktive und finanzielle Unterstützung. unk

Absehbare Kosten
140000 Euro soll die Ausbesserung des Vogtstemmener Weges noch laut Ingenieur Karl-Heinz Esling kosten.

Joachim Strunk

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