Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lauenburg Farben- und Formen-Vielfalt in Bäk
Lokales Lauenburg Farben- und Formen-Vielfalt in Bäk
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:35 06.08.2019
Annertte Fabinski zeigt Zeichnungen von Jassika Neujoks. Quelle: BRIGITTE GERKENS-HARMANN
Anzeige
Bäk

Was haben Audrey Hepburn, Marylin Monroe und Silvester Stallone gemeinsam? Ganz einfach – ihre Porträts zieren großformatig das Dorfgemeinschaftshaus auf der Bäk. Gezeichnet hat sie ein Naturtalent. Davon jedenfalls ist Annette Fabinski überzeugt. Die Werke der erst 25 Jahre alten Jessika Naujoks beeindrucken die Malerin sehr. „Jessika muss gefördert und ihre Bilder sollten in Ausstellungen gezeigt werden“ so Fabinski. Zu sehen sind diese Arbeiten in der Art des Fotorealistisch Stils in Kohle und Grafit in der Ausstellung und auf Instagram. Autodidaktisch, nach Anleitungen auf Youtube, hat sich die in Bäk aufgewachsene Naujoks das Zeichnen selbst beigebracht.

Blaue Stimmung: Acryl auf Leinwand ist die beherrschende Technik von Annette Fabinski. Quelle: BRIGITTE GERKENS-HARMANN

Ein außergewöhnlich farbenfroher Kontrast dazu, findet der Betrachter in den Werken von Annette Fabinski (Jahrgang 1966), die Kunst bei Dr. Jürgen Rommerscheid studierte. Ihr Stil sei eine Verbindung zwischen Abstraktion und leichter Gegenständlichkeit. Sie beschreibt ihre aktuellen Bilder so: „Ich male auf Acryl, Eitempera, Gouache, Aquarelle und Kreide auf Leinwand. Die Farben sind zum Teil mit dem Spachtel auf die Leinwand gesetzt und zusätzlich mit Acrylstiften betont, um die Formen zu begrenzen, hervorzuheben oder stärkere Akzente zu setzen.“

Anzeige

Gemeinsam mit ihrem Sohn Gabriel Kühl, der auf Lehramt in Braunschweig studiert, und begeistert Musik komponiert, konzipierte sie das Buch „Farbenklang - Klangfarben“. Bilder von ihr und eigene Stücke ihres Sohns, auf einer beiliegenden CD, machen das ebenso handliche wie hochwertige Buch zu einem Kleinod.Am kommenden Wochenende sind die Ausstellungen der Reihe „Dörfer zeigen Kunst“ zum letzten Mal geöffnet.

Von Brigitte Gerkens-Harmann

Anzeige