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Lauenburg Ein gutes Jahr für die Commerzbank in Mölln
Lokales Lauenburg Ein gutes Jahr für die Commerzbank in Mölln
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07:00 25.03.2020
Mit Blick nach vorn will die Commerzbank Mölln, die in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiert, ihre mobilen Angebote weiter ausbauen. Quelle: Archiv/dpa
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Mölln

„Hier in der Region haben wir netto rund 250 neue Kunden hinzugewonnen. Die Bereitschaft zum Wechsel der Bankverbindung ist hoch“, freut sich Marktbereichsleiter Patrick Hocke von der Commerzbank Mölln über die neuesten Zahlen. Wichtiger Erfolgsfaktor war auch 2019 das kostenlose Girokonto. Dieses wird die Commerzbank auch weiterhin anbieten.“

Marktbereichsleiter Patrick Hocke von der Commerzbank Mölln. Quelle: hfr

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Bei Geldanlage den Überblick behalten

Das andauernde Zinstief machte den Kunden auch 2019 zu schaffen. „Bei null Prozent Zinsen und 1,5 Prozent durchschnittlicher Inflation haben Kunden auch 2019 wieder einen Teil ihres Vermögens verloren. Seit Ende 2010 liegt dieser Wertverlust pro Bundesbürger insgesamt bei 1638 Euro – auch in Mölln“, betonte Hocke. „Jeder Anleger muss sich überlegen, ob er seine Anlagen unverzinst auf einem Tages- oder Festgeldkonto belässt – das gilt auch in der derzeitigen Krise.“

Die Experten der Commerzbank erwarten in der zweiten Jahreshälfte 2020 eine Erholung in der Realwirtschaft und damit auch an den Börsen. Wer global investiert und seine Geldanlagen breit über einen mittelfristigen Zeitraum streut oder gestreut hat, kann derzeit Ruhe bewahren.

Zuwachs im Kreditgeschäft

Auf der anderen Seite sorgte das Zinstief für einen deutlichen Zuwachs im Kreditgeschäft. So wurden im Baufinanzierungsbereich 2019 neue Kredite in Höhe von zehn Millionen Euro ausgereicht. Seit September 2019 bietet die Commerzbank auch eine grüne Baufinanzierung an, die einen Zinsrabatt für energieeffizientes Bauen gewährt. Ratenkredite waren im vergangenen Jahr ebenfalls gut gefragt.

Mit Blick nach vorn will die Commerzbank, die in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiert, ihre mobilen Angebote weiter ausbauen. „Ende 2019 haben sich bereits 70 Prozent aller digitalen Nutzer über ihr Smartphone eingeloggt, ein Jahr zuvor waren es erst 43 Prozent“, sagt Hocke.

In Mölln liegt der Anteil der Kunden, die aktiv Online-Banking nutzen, inzwischen bei 56 Prozent. Hocles Ziel: „Bis Ende 2023 sollen alle Produkte auf dem Smartphone abschließbar sein.“

Das heißt aber nicht, dass Kunden auf persönliche Beratung verzichten müssen. „Wir haben jeden Monat bundesweit neun Millionen Kundenbesuche in unseren Filialen. Deshalb werden wir auch künftig in unsere Filialen investieren.“

Von LN