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Lauenburg Explosion und Qualmwolken: Großeinsatz am Ratzeburger Silo
Lokales Lauenburg Explosion und Qualmwolken: Großeinsatz am Ratzeburger Silo
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20:50 17.07.2019
Feuer beim Landhandelskonzern ATR in Ratzeburg: Im stromerzeugenden Blockheizkraftwerk kam es zu einem Brand. Rund 90 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rotem Kreuz waren vor Ort, hatten das Geschehen schnell unter Kontrolle. Quelle: Joachim Strunk
Ratzeburg

Nach wie vor rätseln am Abend die Spezialisten der Feuerwehr und der Polizei über die mögliche Ursache des Brandes beim Landhandelsunternehmen ATR am Ratzeburger Bahnhof. Hier war es gegen 16 Uhr zu einer kleinen Explosion und einem anschließenden Brand im firmeneigenen Blockheizkraftwerk gekommen.

Glücklicherweise kam niemand persönlich zu Schaden. Auch angrenzende Gebäude, vor allem die sensiblen Silos, waren nicht in Gefahr. Für die Feuerwehr von Ratzeburg und die unterstützenden Kräfte aus der Umgebung war es ein Großeinsatz.

Insgesamt sechs Wehren – aus Ratzeburg, Mölln, Harmsdorf, Giesensdorf, Ziethen sowie aus Bäk/Mechow/Römnitz – waren mit rund 90 Einsatzkräften nur wenige Minuten nach der Alarmierung um 16.10 Uhr am Ort des Geschehens.

Auch das Deutsche Rote Kreuz war vorsichtshalber mit zwei Rettungs- und einem Notarztwagen angerückt, jeweils mit zwei Personen als Besatzung.

Einsatzleiter Christian Nimtz, Feuerwehrchef von Ratzeburg, berichtete, dass man kurz nach Eintreffen vor Ort, „den Brand von drei Seiten per Löscheinsatz“ erfolgreich bekämpfte. Das Feuer war in einer Zwischendecke des BHKW auf einer Fläche von 12 mal 4 Metern entstanden.

„Gebrannt haben lediglich das Baumaterial, Dämmung und Holz“, erklärten Nimtz und Michael Otto von der Firma ATR. Glück im Unglück, so Otto: „Das BHKW ist für unsere interne Stromerzeugung zuständig. Glücklicherweise ist nichts Schlimmeres passiert“.

Die Brandbekämpfer gingen gewohnt professionell vor. Mittels des Teleskopmastfahrzeugs verschafften sie sich Zugang von oben zum Brandherd. Zudem, so Nimtz, „haben wir ,Fog-Nails’ im Dachbereich eingebracht, über die der Brand durch einen Sprühnebel von innen weiter bekämpft wurde“.

Gegen 19 Uhr, berichtete Nimtz, sei eine Versorgungseinheit der DLRG Ratzeburg eingetroffen, die die Feuerwehrkräfte unterstützte. Diese wiederum waren – ausgerüstet mit Atemschutzgeräten – dabei, mit zwei Gabelstaplern die verkohlten Dämmplatten aus dem Brandbereich zu entfernen.

Joachim Strunk

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