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Lauenburg Frauen wollten es wissen und besichtigten das Sterleyer Wasserwerk
Lokales Lauenburg Frauen wollten es wissen und besichtigten das Sterleyer Wasserwerk
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18:10 15.07.2014
Sterley

Fit werden für den kommunalen Alltag und sich aktiv einbringen — Frauen in den Dörfern des Amtes Lauenburgische Seen wollen sich über den von der Gleichstellungsbeauftragten Bettina Plate ins Leben gerufenen Frauenstammtisch austauschen.

Jetzt zeigte dieser Schritt erste Resultate. Auf Initiative der Salemer Kommunalpolitikerin Kornelia Mrowitzky gewährte Werksleiter Reinhard Domanske den Gemeindefrauen einen Einblick in das Wasserwerk Sterley. Es versorgt seit 21 Jahren die Ortschaften Brunsmark, Hollenbek, Horst, Klein Zecher, Salem, Seedorf und Sterley mit Trinkwasser. Rund 200 000 Kubikmeter Rohwasser werden jährlich aus zwei 90 und 120 Meter tiefen Brunnen gepumpt, mit Sauerstoff angereichert und über das 80 Kilometer lange Rohrleitungsnetz an die Bezieher geliefert.

„Die tägliche Abgabemenge liegt zwischen 400 und 600 Kubikmeter, in den Sommermonaten steigen die Tageswerte auf 800 bis 1300 Kubikmeter“, so Domanske. Das Versorgungsgebiet ist 10 600 Hektar groß

und entspricht mehr als 45 Prozent der Amtsfläche. Regelmäßige bakteriologische und chemische Untersuchungen stellen sicher, dass das Trinkwasser die Trinkwasserverordnung erfülle, betonte der Werksleiter auf Rückfragen einiger Besucherinnen. Die Wasserhärte habe einen Grad von 11,7 und werde im Härtebereich II eingestuft, sei also mittelhart. Domanske betonte, dass das Wasserwerk sich von anderen Werken unterscheide, weil es als kommunale Einrichtung des Amtes geführt werde. Es arbeite nach dem Kostendeckungsprinzip und nicht gewinnorientiert. Alle mit der Trinkwasserzufuhr verbundenen Einnahmen kämen ausschließlich diesem Versorgungszweck zugute, stellte er heraus und fügte an: „Das Wasser aus Sterley ist somit in jeder Hinsicht klar und sauber.“

Eher skeptisch betrachtet Domanske das vielerorts propagierte Wassersparen. „Es reduziert die Durchflussmengen derart, dass die Leitungen häufiger gespült werden müssen, um ablagerungsfrei zu bleiben“, erläuterte er und forderte die Besucherinnen auf, dieses Wasser, das sonst in die Natur fließen würde, lieber selber zu verbrauchen.

Ursula Braun

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