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Lauenburg GGS Sandesneben: Eine Schule ohne Rassismus
Lokales Lauenburg GGS Sandesneben: Eine Schule ohne Rassismus
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14:52 30.01.2019
Stolz auf die Auszeichnung: (v.l. vorne) Katharina Hennig (Vertrauenslehrerin), Borris Brandt (Pate des Projekts), Andreas Korte (Schulleiter). Quelle: HFR
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Sandesneben

Die Grund- und Gemeinschaftsschule (GGS) Sandesneben ist ausgezeichnet als „Schule ohne Rassismus. Schule mit Courage“. Als 76. Schule in Schleswig-Holstein und als 2931. Schule in Deutschland ist sie nun Teil des größten deutschlandweiten Netzwerkes, in dem sich viele Schüler gegen Rassismus und vor allem für Courage engagieren.

Ein gutes und faires Miteinander

Zwei Jahre lang hat die Schülervertretung auf diesen Tag hingearbeitet. Unterschriften gesammelt, die ausdrücken, dass sich die Mehrheit aller an der Schule Lernenden und Lehrenden gegen diskriminierende Äußerungen und Handlungen aussprechen. Das Ziel: ein gutes und faires Miteinander in Projekten, Gesprächen und im Schulalltag. In Boris Brandt, der als Chef für ein großes Kreuzfahrtunternehmen arbeitet, hat die Schule nun einen engagierten Paten gefunden.

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Eine Wand aus Wörtern, die an der Schule keinen Platz mehr haben, wird von den Schülern eingeworfen. Dahinter stand ein Schild mit der Aufschrift: „Schule gegen Rassismus, Schule mit Courage.“ Quelle: HFR

„Ich war noch nie Pate und bin stolz, die Schule bei dieser Aufgabe unterstützen zu können“, sagt Brandt. Es sei wichtig, dass man sich heutzutage mit anderen versteht und sich nicht von den Dingen, die in sozialen Medien verbreitet werden, blenden lässt. Wichtiger sei es, Sachverhalte zu hinterfragen, nicht vorschnell zu urteilen und sich eine eigene Meinung zu bilden, sagt er weiter.

Feierliche Übergabe in Amtsarena

Bei der feierlichen Übergabe in der Amtsarena waren Schülerinnen und Schüler nicht minder stolz als ihr Rektor. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Schülersprecher, Klaas Dahncke, nahm Schulleiter Andreas Korte die Urkunde und Plakette vom Regionalkoordinator des Netzwerkes im Kreis Herzogtum Lauenburg, Axel Michalis, entgegen. „Eure Intention ist es, der Vielfalt an eurer Schule Raum zu geben und Ausdruck zu verleihen, und ohne Einschränkungen zu lernen“, sagt Michalis.

Die Schule hat sich mit dieser Auszeichnung verpflichtet, weitere Projekte in diesem Rahmen zu starten. Die Schüler lernen Diversität in ihrem Schulalltag.

LN