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Lauenburg Geesthacht bekommt ein neues Gewerbegebiet
Lokales Lauenburg Geesthacht bekommt ein neues Gewerbegebiet
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18:10 28.07.2018
Ulf Hahn, Geschäftsführer der WFL, verzeichnet eine extreme Nachfrage nach Gewerbeflächen in Geesthacht, der größten Stadt des Kreises. Quelle: Foto: Tja
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Geesthacht/Schwarzenbek

„Die Nachfrage ist allein durch örtliche Unternehmen und Anfragen von Projektentwicklern so groß, dass theoretisch fast alle Flächen schon weg sein könnten“, berichtet Ulf Hahn.

20 Hektar in Lauenburg

Auch in Lauenburg soll ein neues Gewerbegebiet entstehen. Zwischen Lütauer Chaussee und Juliusburger Landstraße gehören den Stadtbetrieben 20 Hektar. Dank dieser Größe, die bereits in den kommenden Monaten nach und nach erschlossen werden soll, gibt es eine sehr variable Aufteilungsmöglichkeit.

Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises (WFL) will nun zeitnah in die Werbung für das Gelände einsteigen. „Es soll ja einen guten Mix und hochwertige neue Arbeitsplätze geben, deshalb wollen wir mal sehen, wen wir vielleicht im Hamburger Raum noch aufmerksam machen können“, sagt Hahn.

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Ähnlich sehe es im Bereich Schwarzenbek/Grabau aus. Dort soll an der Bundesstraße 207 ein neues Gewerbegebiet entstehen. Hahn: „Hier sind wir noch nicht ganz so weit, aber es gibt ebenfalls schon sehr viele Nachfragen von Firmen.“

Die beiden Projekte machen deutlich, dass die Nachfrage nach Gewerbeflächen im Süden des Kreises Herzogtum Lauenburg ungebrochen hoch sei, so Hahn. „Wir müssen feststellen, dass wir das Ende des Booms noch längst nicht erreicht haben“, sagt der Experte. In Geesthacht sollen neun Hektar Ackerfläche zum Gewerbegebiet werden. Hahn: „Ende des Jahres wollen wir die Erschließung ausschreiben, 2019 werden dann die ersten Firmen bauen können.“ In Schwarzenbek/Grabau läuft noch das Bebauungsplan-Verfahren für das elf Hektar große Areal, hier könnte wohl 2020 gebaut werden.

„Dass wir gemeinsam mit der Stadt die beiden landwirtschaftlichen Flächen in Geesthacht gekauft hatten war die richtige Entscheidung. Wir werden sicher auch mit den Nachbargemeinden noch über mögliche Kooperationen sprechen müssen, um die hohe Nachfrage decken zu können“, sagt der Chef der Wirtschaftsförderungsgesellschaft.

Pläne, zusammen mit Hohenhorn an der geplanten Umgehungsstraße ein Gewerbegebiet zu entwickeln, waren vor einigen Jahren ins Stocken geraten.

„Was wir jetzt machen, nämlich Arbeitsplätze und Wohnbauflächen zusammenzubringen, ist der richtige Weg“, ist Bürgermeister Olaf Schulze überzeugt. „Wir sollten die Fläche jetzt schnellstmöglich erschließen, um den Firmen die Chance auf Expansionen zu bieten“, sagt er.

Örtliche Unternehmen, die an die Gutenbergstraße ziehen werden, würden dann ja auch bestehende Flächen freimachen. „Die Nachfrage von Projektentwicklern zeigt außerdem, dass Geesthacht als Standort weiterhin begehrt ist“, sagt Schulze. Unter anderem hat Hahn bereits Anfragen für einen Miet-Gewerbepark. Dort könnten schnell und unkompliziert Firmen angesiedelt werden. „So etwas im hochwertigen Bereich fehlt uns auf jeden Fall“, sagt Hahn.

Timo Jann

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