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Lauenburg Gemütlichkeit rund um die Feuerwache
Lokales Lauenburg Gemütlichkeit rund um die Feuerwache
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21:29 12.12.2016
Auf dem Hof der Feuerwache und in der Fahrzeughalle hatten der Förderverein der Feuerwehr und der Bürgerverein zum Weihnachtsmarkt eingeladen.
Schwarzenbek

Renate Narr und ihre Enkelin Louise (4) sitzen gemütlich an der Feuerschale, halten ihr Stockbrot über die lodernden Flammen. Ruhige Momente wie dieser sind es, die den Weihnachtsmarkt des Fördervereins der Feuerwehr und des Bürgervereins zu etwas Besonderem machten. „Es ist klein hier, aber total niedlich gemacht“, sagte Renate Narr.

Schwarzenbeker Weihnachtsmarkt begeisterte am Wochenende Hunderte mit seinem besonderen Flair.

Hunderte Menschen kommen am Wochenende auf den Vorplatz der Feuerwache. Wie etwa Birgit Genz. „Ich hole meinen Weihnachtsbaum schon seit Jahren am Stand der Jugendeuerwehr“, berichtet die Schwarzenbekerin. Und Ausbilder Sven Richter weiß gleich, wie der ideale Baum für seine Stammkundin aussehen soll: groß und schlank. Schnell hat man sich auf einen Baum verständigt. „Das Schöne ist hier ja, dass die Bäume auch geliefert werden“, berichtetBirgit Genz.

Auch dieses Jahr ist der Weihnachtsmarkt der beiden Schwarzenbeker Vereine an der Feuerwache aufgebaut. Der angestammte Platz auf dem Alten Markt ist seit dem Abriss des Jugendreffs wenig einladend.

„Wir müssen sehen, wie es dort mit der Bebauung weitergeht. Aber ich sehe nicht, dass wir den Markt im kommenden Jahr schon wieder auf dem Alten Markt ausrichten können“, sagt Manfred Jacobsen vom Organisationsteam. Die Lauenburger Raifeisenbank nennt noch immer keinen Termin, wann der Neubau starten soll. Feuerwehrchef Thorsten Bettin hat von vielen Gästen gehört, dass sie sich den Markt wieder im Zentrum wünschen. „Da gehört er hin“, so Bettin.

Der Platz vor der Feuerwache und die alte Fahrzeughalle sind weihnachtlich hergerichtet, drinnen bieten mehr als 20 Kunsthandwerker ihre Waren an, draußen locken Buden mit Essen und Getränken. Kinder können mit einer Eisenbahn ihre Runden drehen.

„Für uns ist der Markt hier an der Feuerwache aber auch eine gute Gelegenheit, mit den Bürgern über unser Ehrenamt ins Gespräch zu kommen“, erklärt Bettin.

Den Erlös des Marktes teilen sich der Förderverein der Feuerwehr – der damit die ehrenamtlichen Retter unterstützt – und der Bürgerverein, der so auch andere Veranstaltungen organisieren kann, auf.

„Es ist ein Erfolg“, freut sich Jacobsen. Auch durch Momente, in denen man einfach nur entspannt an der Feuerschale sitzen kann. tja

LN

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