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Lauenburg Neue Tennishalle geht im Oktober in Betrieb
Lokales Lauenburg Neue Tennishalle geht im Oktober in Betrieb
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15:35 10.09.2019
Sie freuen sich, dass es bald endlich losgehen kann: (v. l.) TCH-Vorsitzender Dr. Stephan Willruth, Kassenwart Thomas Jessen und seine Gattin, Beisitzerin Karola Hanke-Jessen. Quelle: FOTOS: Joachim Strunk
Groß Grönau

„Ab 1. Oktober wollen wir mit dem offiziellen Spielbetrieb beginnen“, erklärt Dr. Stephan Willruth, Vorsitzender des Tennisclubs Hubertus (TCH) Groß Grönau, entschlossen. Die Aussichten darauf sind nicht schlecht.

Denn die Halle mit zwei Spielfeldern in den Ausmaßen von 30 mal 40 Metern ist fertiggestellt. Ein blauer Teppichboden bedeckt den hölzernen Schwingboden, eine Deckenstrahlheizung sorgt für Wärme und eine modernste LED-Lichtanlage für variabel einstellbare Beleuchtung.

„Auch sonst entspricht die Halle dem neuesten technischen Standard, sie ist top wärmegedämmt und erfüllt die so genannte kfw-55-Norm“, sagt Schatzmeister Thomas Jessen.

Ansichten der neuen Spielstätte

Vor mehr als 30 Jahren kam erstmals die Idee bei den Verantwortlichen des TCH auf, neben den sechs Außenplätzen auch eine Halle zu bauen. Um den Mitgliedern und vor allem den aktiven Jugendlichen auch im Winter eine Trainings- und Spielmöglichkeit zu bieten.

Doch die Planungsphase wurde zu einer „unendlichen Geschichte“. 2013, als der TCH sein 40. Jubiläum feierte, wurde der Gedanke noch einmal konkreter ins Auge gefasst. Der damalige Vorsitzende Thomas Jessen berichtete davon in seiner Rede vor den geladenen Gästen.

„Ein Problem ist, dass ein Verein keine Kredite von den Banken bekommt, weil er keine Sicherheiten bieten kann“, erklärt Dr. Willruth. Insofern musste die Finanzierung hauptsächlich über die Gemeinde Groß Grönau laufen. Und hier dauerte es lange, bis die TCH-Verantwortlichen die Kommunalpolitiker von der Notwendigkeit eines Hallenneubaus überzeugen konnten.

Schlechter Baugrund

Doch das war es nicht alleine. Bei den Erdarbeiten zu der Halle war man auf einen schlechten Baugrund mit viel Schutt und Müll geraten. Hinzu kam, dass alle Baufirmen in der Hochkonjunkturphase ihre Preise gehörig nach oben schraubten. Ursprünglich waren ein Darlehen über 600 000 Euro sowie ein Zuschuss von der Gemeinde über 200 000 Euro vorgesehen. Letztere Summe musste dann um 250 000 Euro nach oben korrigiert werden. Immerhin gab es vom Landessportverband noch einen Zuschuss über 40 000 Euro.

Insgesamt kostet der Gesamtkomplex nun 1,05 Millionen Euro. Durch viel Eigenleistung, aber auch eine strenge Preiskalkulation bei der Vermietung will man diesen finanzieller Herausforderungen begegnen. Insofern ist es wichtig, dass der Spielbetrieb bereits zum 1. Oktober beginnt.

Die Halle steht dabei nicht nur Vereinsmitgliedern zur Verfügung, sondern auch Nicht-Mitgliedern. Stundenweise kann ein Spielfeld je nach Tageszeit für 17 bis 19 Euro die Stunde gemietet werden. „Es ist lediglich eine Registrierung auf der Homepage des TCH unter www.tc-hubertus.de erforderlich. Dort wird bald ein Online-Buchungssystem installiert, mit dem man Tennisstunden über das Smartphone oder Tablet buchen kann“, so Jessen.

Willruth, Jessen und Co. hoffen, dass bis Anfang Oktober auch das Umkleidegebäude mit den Duschen fertiggestellt sein wird. Notfalls müssten die Spieler noch die Räumlichkeiten im benachbarten Klubheim nutzen. Bis zur offiziellen Halleneinweihung am Sonnabend, 2. November soll dann aber wirklich alles schick sein.

Von Joachim Strunk

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