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Lauenburg Radweg-Lücke hinter Seedorf geschlossen
Lokales Lauenburg Radweg-Lücke hinter Seedorf geschlossen
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15:28 13.06.2019
Landrat Dr. Christoph Mager (Bildmitte mit Schere) eröffnete offiziell den 2,15 km langen Radwege-Lückenschluss entlang der K78 zwischen Seedorf und Groß Zecher. Quelle: Joachim Strunk
Groß Zecher

Werner Rütz, Leitender Verwaltungsbeamter im Amt Lauenburgische Seen, konnte sich noch dunkel erinnern: „1998 war es, als wir im damaligen Dorfentwicklungsplan das Leitprojekt Radweg Ratzeburg-Zarrentin aufgenommen haben“. Mit dem „Scherenschnitt“ von Landrat Dr. Christoph Mager durch das in den schleswig-holsteinischen Landesfarben gehaltene Band ist nun auch die letzte Lücke in dem Radwegeprojekt geschlossen.

Der Radweg führt über 2,15 Kilometer entlang der Kreisstraße 78 zwischen Seedorf-Zuckerhut und der Einmündung in einen Wirtschaftsweg Richtung Klein Zecher. Nach Fertigstellung des vorherigen Bauabschnitts (BA) zwischen Kogeler Mühle und Seedorf im Mai 2011 wurde der zweite BA Ende 2018 begonnen.

Landrat Dr. Christoph Mager testete persönlich mit Amtsleiter Werner Rütz, Bürgermeister Reinhard Jahnke und anderen die bereits zuvor gern und häufig genutzt Radstrecke – in diesem Fall Richtung Seedorf und „Zuckerhut“. Quelle: Joachim Strunk

Der Bauanfang lag in Höhe Einmündung Dorfstraße am „Zuckerhut“, das Bauende des 2,50 Meter „normbreiten“ Weges befindet sich an der K78 in Höhe des Wirtschaftsweges in Richtung Klein Zecher. Hier führt der Radweg durch das Dorf, dann über einen weiteren Wirtschaftsweg Richtung Zarrentin.

Die Baukosten bezifferte Rütz mit einer Million Euro – inklusiver Grunderwerbs-, Ausgleichs- und Verwaltungskosten. Der Grunderwerb von den Landwirten erfolgte „einvernehmlich“, versicherte Seedorfs Bürgermeister Reinhard Jahnke.

Für den Weg wurden 4000 Kubikmeter Boden aufgenommen und durch Baumaterial ersetzt. 1500 Tonnen Asphalt wurden verbaut. Auf Kritik einer Anwohnerin antwortete Landrat Dr. Mager, der Kreis wolle im Bereich der abknickenden Vorfahrt in Groß Zecher prüfen, ob und wann dort eine Geschwindigkeitsreduzierung und die Aufstellung von Verkehrswarnzeichen zum Schutz von kreuzenden Fahrradfahrern möglich sei.

Joachim Strunk

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