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Lauenburg Großeinsatz nach Kurzschluss in Geesthachter Hochhaus
Lokales Lauenburg Großeinsatz nach Kurzschluss in Geesthachter Hochhaus
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21:40 29.09.2019
Großeinsatz nach Kurzschluss und Feuer in Trafostation im Keller eines Hochhauses. Quelle: TIMO JANN
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Geesthacht

Feuer-Alarm in einem der Hochhäuser am Klaus-Groth-Weg in Geesthacht: Am Sonntagabend rückten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei aus, nachdem Anwohner gegen 19.50 Uhr einen Knall, Rauch im Treppenhaus und Stromausfall gemeldet hatten.

Weite Teile der Stadt waren bis zu einer Stunde von der Stromversorgung abgeschnitten, weil es im Keller des Hochhauses in einer Trafostation einen Kurzschluss gegeben hatte. Daraufhin fiel der Strom aus und es kam zu einer starken Rauchentwicklung durch die 11.000 Volt regelnde Anlage.

Bewohner harren im Freien aus

„Wir haben vorsorglich die etwa 80 Bewohner des betroffenen Hauseingangs evakuiert und in den beiden angrenzenden Hauseingängen die Aufzüge kontrolliert, damit dort wegen des Stromausfalls niemand eingeschlossen steckengeblieben ist“, erklärte Feuerwehrchef Sven Albrecht.

Dann hieß es zunächst abwarten, für die Einsatzkräfte wie für die im Freien ausharrenden Bewohner. Albrecht: „Wir können diese großen Traforäume nur mit einem Techniker des Betreibers betreten.“ Der kam in diesem Fall von der Schleswig-Holstein Netz AG, die für solche Fälle einen Notdienst vorhält. „Wir konnten glücklicherweise alle Bewohner sicher durch das Treppenhaus ins Freie begleiten“, so Albrecht.

Klicken Sie hier, um weitere Bilder von dem Feuerwehreinsatz zu sehen, der sich am 29. September in Geesthacht ereignet hat.

Heiße Stelle in einem Umspanner

In der Zwischenzeit hatte sich die Rauchentwicklung aus dem Keller des Hochhauses, dessen Fassade gerade saniert wird, gelegt. Bei der Kontrolle der Trafostation, die Teile von Düneberg versorgt, konnte schließlich mit Hilfe deiner Wärmebildkamera eine heiße Stelle in einem Umspanner festgestellt werden.

Darüber waren die Wände und die Decke stark verrußt. Der Notdienst-Mitarbeiter der Schleswig-Holstein Netz AG startete sofort eine Rundtour, um über verschiedene Umschaltungen an noch intakten Trafostationen den Strom wieder in alle Gebäude zu bringen.

Nachdem die Feuerwehr das Gebäude belüftet hatte, konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück.

Von Timo Jann

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