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Lauenburg Grüne für Erhalt der Weingartenschule
Lokales Lauenburg Grüne für Erhalt der Weingartenschule
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16:45 04.10.2018
Grünen-Vorsitzende Katharina Bunzel fordert mit ihrer Fraktion einen Verbleib der Weingartenschule Lauenburg mit Hort und Bücherei am jetzigen Standort. Quelle: Holger Marohn
Lauenburg

Die Grünen in Lauenburg fordern einen Erhalt der Weingartenschule am jetzigen Standort aus. Die Lage in der Ortsmitte belebe das Stadtzentrum und biete den Kindern aus allen Stadtgebieten einen akzeptablen Schulweg, heißt es in einer Mitteilung von Fraktionsvorsitzender Katharina Bunzel und Bauausschuss-Mitglied Thorsten Pollfuß. Auch eine Verlagerung der gesamten schule an den Stadtrand kommt für die Grünen nicht in Frage.

Die derzeitigen Pläne der Stadtverwaltung Lauenburg sehen vor, den Hort und die Bücherei von der eigentlichen Schule zu trennen und in der neuen Marktgalerie an der alten Wache anzusiedeln. Dort plant ein Investor einen Neubau mit diversen Geschäften. Und der scheint noch einige Flächen frei zu haben. Erforderlich wird die Verlagerung, weil die Weingartenschule einen Anbau als Erweiterung bekommen soll.

Die Planungen der Verwaltung, den Hort und die Bücherei in der neuen Marktgalerie anzusiedeln, würden abgelehnt, weil dadurch wichtige Synergien entfallen, heißt es von den Grünen. „Außerdem ist es den Kindern nicht zuzumuten, die viel befahrene Bundesstraße B 5 zu überqueren, um in den Hort oder die Bücherei zu kommen“, sagt Thorsten Pollfuß.

Stattdessen fordern die Grünen die Stadt auf, die momentanen Planungen zu überarbeiten und Platz für eine Erweiterung am vorhandenen Standort zu schaffen, der auch den Erhalt von Bücherei und Hort dort ermögliche. Insbesondere müsse intensiver über einen zusätzlichen Flächenerwerb in der angrenzenden Nachbarschaft nachgedacht werden. Eine Möglichkeit sei eventuell die Straßenfläche vor der Schule teilweise umzuwidmen und so zusätzlichen Platz zu bekommen. „Das wäre dann auch ein Beitrag zu Verkehrsberuhigung“, sagt Pollfuß. Gerade vor einer Schule sei das nicht die schlechteste Idee. Die Zuwegung zu den Wohnhäusern kann jeweils von Norden und Süden über die beiden entstehenden Straßenstücke gewährleistet werden. Damit würde zugleich die Verkehrssicherheit der Grundschüler verbessert werden.

Außerdem ist nach Ansicht der Grünen der Ausbau des existierenden Bestands aller Voraussicht nach die kostengünstigste Variante, da Zusatzflächen nur im eingeschränkten Umfang benötigt werden und der vorhandene Bestand zum erheblichen Teil erhalten und fort genutzt werden könne. Abgelehnt werden auch Überlegungen, die Schule durch einen Neubau komplett zu verlegen. „Diese Schule gehört ins Stadtzentrum und nicht irgendwo an den Stadtrand“, sagt Pollfuß.

Auf der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am 20. Oktober wollen die Grünen die entsprechenden Anträge stellen.

Holger Marohn

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