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Lauenburg Machbarkeitsstudie für Hallenbad in Büchen
Lokales Lauenburg Machbarkeitsstudie für Hallenbad in Büchen
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13:54 18.09.2018
Eine Kombination von Waldschwimmbad und Hallenbad hätte viele Vorteile sagen die CDU-Politiker Jens Born (v.l.), Florian Slopianka, Norbert Brackmann, Holger Peter Reimer, Henning Lüneburg, Matthias Johannsen und Bert Müller. Quelle: Holger Marohn
Büchen

Die CDU Büchen fordert, das im Süden des Kreises dringend benötigte Hallenbad auf dem Gelände des Waldschwimmbades zu bauen. Durch die Nachbarschaft könnten viele Synergieeffekte zum Tragen kommen. Und diese seien wichtig, da letztlich nicht die Investitionskosten, sondern die Kosten für den laufenden Betrieb langfristig entscheidend seien, sagt Fraktionsvorsitzender Henning Lüneburg. Vor Büchen hatte bereits die Region Schwarzenbek ihren Hut in den Ring geworfen.

„Wir haben uns mit der Thematik intensiv befasst. Die Chancen waren noch nie so groß wie jetzt“, sagt Lüneburg bei einem Ortstermin. Büchen sei ein wachsender Ort, habe mit der Mobilitätsdrehscheibe eine hervorragende Verkehrsinfrastruktur und sei durch das Waldschwimmbad ein über fast 50 Jahre etablierter Standort, zählt der junge Fraktionsvorsitzende die Vorteile auf.

Brackmann setzt auf Grundgesetzänderung

Technisch sei durch das bestehende Waldschwimmbad schon ein Grundinfrakstruktur vorhanden. So sei die Technik des Bades nach einer ersten Überprüfung so dimensioniert, dass sie das Wasser eines zusätzlichen Lehrschwimmbeckens, wie es als Hallenbad geplant sei, mit umwälzen könne. Auch ausreichend Parkplätze seien bereits vorhanden. Und nicht zuletzt könnte das aufgestockte Personal dann flexibel in beiden Bädern eingesetzt werden. So sei durch eine Kombination auch sichergestellt, dass das Hallenbadpersonal im Sommer auch entsprechend etwas zu tun habe.

Für die Umsetzung hofft die CDU Büchen auf Unterstützung von Bund, Land und Kreis. „Eine Förderung ist sicherlich die ganz am Ende zu klärende Frage“, sagt CDU-Kreistagsvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Norbert Brackmann. Klar sei aber auch, dass der Süden des Kreises Herzogtum Lauenburg eine der wenigen Regionen Deutschlands sei, in denen 100000 Einwohner kein Hallenbad zur Verfügung stehe. Bisher sei es dem Bund allerdings noch nicht möglich, derartige Investitionen zu fördern. Er sei aber „nicht ganz unpessimistisch“, dass sich das im Zuge einer ohnehin vorgesehenen Grundgesetzänderung zu Investitionen bei Schulen ändern könnte.

Studie zur Machbarkeit

Die Investitionskosten für ein Lehrschwimmbad werden auf gut zehn Millionen Euro geschätzt. Neben einer möglichen Unterstützung von Bund und Land hat auch die schwarz-grüne Kooperation auf Kreisebene bereits beschlossen, den Bau eines Bades für Sport, Schule und Reha im Kreissüden zu unterstützen. „Wir haben noch keine Summe festgelegt. Es wird aber ein nennenswerter Betrag sein“, sagt Brackmann. Für den Betrieb mit den entsprechenden Folgekosten sei es auch wichtig, dass das Bad einen möglichst geringen Energieverbrauch haben werde.

Allerdings gelte das nicht nur für den Standort Büchen. Um ein faires Verfahren zu ermöglichen, habe man sich vorgenommen, in der nächsten Kreistagssitzung zu beschließen, alle in Frage kommenden Städte und Gemeinden anzuschreiben. Ziel müsse es auch sein, alle Schulen aus dem Süden des Kreises zu motivieren. Die CDU Büchen hat nun für die Sitzung der Büchener Gemeindevertretung am Dienstag, 25. September, beantragt, eine entsprechende Machbarkeitsstudie für den Standort Büchen in Auftrag zu geben. Kosten: etwa 50000 Euro.

Brackmann schätzt, dass bis zu einer Eröffnung eines neuen Bades unabhängig vom Standort mindestens fünf Jahre vergehen werden. „Wenn wir nicht irgendwann einmal anfangen, wird das nie etwas“, sagte CDU-Fraktionsmitglied Matthias Johannsen aus Büchen. Und jetzt sei der richtige Zeitpunkt dafür.

Holger Marohn

Die Gästeliste war lang beim Promi-Talk vor etwa 250 Gästen auf Gut Basthorst. Die Versteigerungen zu Gunsten des Kinderhospiz „Sternenbrücke“ in Wedel dauerten viel länger, als geplant. Immerhin sammelte Sportmoderator Uli Potofski als Auktionator etwa 4000 Euro ein, die Veranstalterin Christine Gebauer am Ende der Show an Sternenbrücke-Geschäftsführer Peer Gent überreichte.

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