Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lauenburg Hauptstraßen-Sperrung am Sonntag wieder im Mai
Lokales Lauenburg Hauptstraßen-Sperrung am Sonntag wieder im Mai
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:37 16.04.2019
Im Möllner Bauausschuss war die Sperrung am verkaufsoffenen Sonntag erneut Thema. Der Ausschussvorsitzende Uwe Schlegel (SPD, links am Kopf des Tisches) nimmt bereits jetzt den Begriff „Erfolgsgeschichte“ in den Mund. Bauamtsleiter Manfred Kuhmann (rechts am Kopf des Tisches) sieht vorerst keinen Handlungsbedarf aufgrund von Umleitungsverkehr. Quelle: Florian Grombein
Mölln

In der Sitzung des Möllner Bauausschusses am Donnerstag zogen Politik, Bauverwaltung und Stadtmarketing ein insgesamt positives Fazit über den ersten verkaufsoffenen Sonntag mit einer Teilsperrung der Hauptstraße.

„Der Handel ist zufrieden“, sagte Monika Siegel vom Stadtmarketing. Doch es gebe keine Euphorie. Sie zeigte sich äußerst erfreut über das zusätzliche Engagement, das der Handel gebracht habe, erklärte jedoch auch, dass der frei gewordene Raum auf der Straße noch besser genutzt werden könnte. Einzelne Händler wie Rainer Jürss von Trendmen hatten von besonders guten Umsätzen im Vergleich zu anderen verkaufsoffenen Sonntagen berichtet. An seinem Stand hatte es Freibier und Grillwürstchen gegeben.

Es seien jedoch unglaublich viele Faktoren, die eine Rolle für den Erfolg spielten, sagte Siegel. Unter anderem das Wetter, das bei der Premiere sehr sonnig war. Der verkaufsoffene Sonntag sei gut besucht gewesen, obwohl parallel dazu in Ratzeburg attraktive Veranstaltungen geboten worden seien. Die nächsten verkaufsoffenen Sonntage in Mölln sind am 5. Mai und am 29. September. Für ein abschließendes Fazit soll nun erst einmal der zweite verkaufsoffenen Sonntag mit Hauptstraßen-Sperrung abgewartet werden.

Uwe Schlegel (SPD): Es könnte eine Erfolgsstory werden

„Es hätte noch besser werden können, wenn es in Ratzeburg zeitgleich kein Foodtruckfestival gegeben hätte“, so Siegel. Im breiteren Teil der Hauptstraße zwischen den Geschäften Landau und Kramerdeel hätten die Leute nicht die Fahrbahn betreten. Der Handel müsse die neu geschaffenen Räume noch besser nutzen. „Ich würde mich ja freuen, wenn die Einzelhändler einmal sehr zufrieden wären“, sagte der Ausschussvorsitzende Uwe Schlegel (SPD) mit einem Augenzwinkern. „Ich glaube, wenn die Einzelhändler weiter so mitmachen, dann wird das eine Erfolgsstory“, so Schlegel weiter.

Angesprochen wurde in diesem Zusammenhang aber auch das Thema Verkehr. Mitglieder der Bürgerinitiative Hegesee (BI) saßen im Zuschauerraum. Die BI besteht aus Anwohnern, die sich für weniger Verkehr in ihrem Wohngebiet einsetzen. Während des verkaufsoffenen Sonntags hatten sie an der Pinnau eine Verkehrszählung organisiert und ermittelt, dass die Anzahl der passierenden Fahrzeuge um ein Fünffaches angestiegen sei, als die Hauptstraße wegen des verkaufsoffenen Sonntags gesperrt gewesen sei. Die Stadt selbst hatte ebenfalls Verkehrsmessungen am Kiosk Wildpark vorgenommen, hatte aber nur eine 2,5-fache Erhöhung des Verkehrs registriert. Kuhmann sieht aufgrund dieser Ergebnisse vorerst keinen Handlungsbedarf, was die Verkehrsregelung am 5. Mai betrifft.

Ihre Stadt, Ihre Nachrichten: Auf dieser Seite sammeln wir alle LN-Berichte aus Mölln!

Florian Grombein

Alles deutet auf einen Wolf hin: Im Garten einer Familie in Duvensee wurde eines von zwei Schafen gerissen. Kinder blieben zum Glück vom Anblick des Kadavers verschont. Ein Wolfsbeauftragter hat Proben genommen und ist sich aufgrund der Bissspuren sehr sicher, dass es ein Wolf war. Doch das Ergebnis des DNA-Tests steht noch aus.

15.04.2019

Kriminaldirektor Hans-Jürgen Köhnke, kommissarischer Leiter der Polizeidirektion Ratzeburg, und Polizeihauptkommissar Torsten Gronau, Leiter der Stabs- und Pressestelle nehmen im Interview mit LN-Redakteur Joachim Strunk Stellung zur den Bränden im nördlichen Kreisgebiet von Herbst 2018 bis April 2019.

15.04.2019

Alles deutet auf einen Wolf hin: Im Garten einer Familie in Duvensee wurde eines von zwei Schafen gerissen. Kinder blieben zum Glück vom Anblick des Kadavers verschont. Ein Wolfsbeauftragter hat Proben genommen und ist sich aufgrund der Bissspuren sehr sicher, dass es ein Wolf war. Doch das Ergebnis des DNA-Tests steht noch aus.

15.04.2019