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20:10 20.07.2018
„Wahrzeichen“ der diesjährigen Dörfer-zeigen-Kunst-Reihe: Andrea Sacker hat mit Familienmitgliedern und Firmenmitarbeitern rund 20 Windräder aus Fahrradgabeln, unbereiften Rädern, Plexiglas-Speichenscheiben sowie dem lächelnden Hecht (DzK-Symbol als Windfahne) gebastelt, die in der gesamten Gemeinde Kittlitz auf die Eröffnungsveranstaltung am nächsten Freitag, 27. Juli, im und – bei gutem Wetter – vor dem Dorfgemeinschaftshaus (Hintergrund) hinweisen. Quelle: Fotos: Joachim Strunk
Ratzeburg/Kittlitz

Am nächsten Freitag beginnt die 15. Auflage des vierwöchigen Kulturevents „Dörfer zeigen Kunst“ – zur Freude heimischer Künstler, Kunstinteressierter, Einwohner, und immer mehr Gäste und Touristen.

„Musik ist auch Kunst“ – sagt Andrea Sacker, Mitorganisatorin von „Dörfer zeigen Kunst“ in 20 Gemeinden im Herzogtum Lauenburg und Nordwestmecklenburg. Die stellvertretende Bürgermeisterin von Kittlitz freut sich als aktives Chormitglied auf künstlerische Vielfalt.

20 Dörfer machen in diesem Jahr mit: 13 aus dem Amt Lauenburgische Seen, sechs aus Nordwestmecklenburg sowie Behlendorf.

Insgesamt 20 Gemeinden im Herzogtum Lauenburg und Nordwestmecklenburg beteiligen sich diesmal. Der Auftakt findet statt am Freitag, 27. Juli, um 19 Uhr im und am Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus in Kittlitz, Niendorfer Straße 2b.

„Es beginnt mit drei Liedern der Chorgemeinschaft, bestehend aus ,Cantalydie’, dem Kirchenchor und dem Gesangsverein Sterley“, erklärt Andrea Sacker, die in allen drei Singgruppen mitwirkt.

Anschließend wird die diesjährige Veranstaltungsreihe – die sich über vier Wochenenden vom 28./29. Juli bis 18./19. August erstreckt – von Barbara Eggert, Bürgermeisterin von Kittlitz, Amtsvorsteher Heinz Dohrendorff und Kreispräsident Meinhard Füllner offiziell eröffnet.

Mit musikalischen Einlagen der drei genannten Chöre wird die etwa einstündige Eröffnungsveranstaltung beschlossen, wobei Eggert und Sacker anschließend noch bei Snacks und Kaltgetränken zum Verweilen einladen.

Im 15. Jahr also hat die Dörfer-, Ämter-, Kreis- und sogar länderübergreifende Veranstaltungsreihe mittlerweile einen großen Aufmerksamkeitsgrad erreicht. Sogar der NDR-Hörfunk wird gleich auf mehreren Sendern und zu unterschiedlichen Zeiten über dieses Event berichten. Sehr zur Freude der Veranstalter. Erst im vergangenen Jahr konnte man die Besucherzahl von etwa 6000 auf dann 7000 steigern. In der aktuellen Saison, so Amtsvorsteher Dohrendorff, könne man angesichts des beständigen Sommersonnenwetters wohl auf noch mehr Gäste hoffen.

Auf jeden Fall bleibt die Angebotsvielfalt durch Werke der zahlreichen Laien-, Semi- und Vollprofi-Künstler nicht nur erhalten, sondern wird durch eine Vielzahl von musikalischen Ansätzen, Aufführungen und Höhepunkten noch gesteigert.

An insgesamt 20 Ausstellungsorten – 13 im Amt Lauenburgische Seen, sechs im Kreis NWM sowie in Behlendorf im Amt Berkenthin, dem letzten Wohnort des Nobelpreisträgers Günter Grass – präsentieren sich die Künstler und auch die Gemeinden selbst der Öffentlichkeit. „Was in der Vergangenheit zu unheimlich vielen Bekanntschaften und Freundschaften geführt hat“, weiß Salems Bürgermeister Herbert Schmidt als zwischenzeitliches Fazit zu ziehen.

Neben den vielen Ausstellungen von Gemälden, Bildern, Skulpturen und anderen Werken gibt es nun auch etliche Konzerte, Liederabende, Lesungen oder Workshops. Die Ausstellungsorte sind mit wenigen Ausnahmen zeitgleich geöffnet: sonnabends und sonntags von 13 bis 18 Uhr. Ausnahmen: Buchholz nur bis zum 4. August, Utecht bis 12. August. In Thandorf gibt es mit der Alten Scheune, Alte Dorfstraße 13, einen neuen Ausstellungsort. Archivar Christian Lopau lädt erneut zu zwei geführten Radtouren durch teilnehmende DzK-Orte ein. Anmeldung unter Tel. 0151/ 55117371 (ggfs. Warteliste).

Alle Informationen zur Ausstellung

finden sich im Flyer „Dörfer zeigen Kunst“ sowie auf der Internetseite www.doerfer-zeigen-kunst.de

Joachim Strunk

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