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Lauenburg Kreissparkasse spendet zum Auftakt 2500 Euro
Lokales Lauenburg Kreissparkasse spendet zum Auftakt 2500 Euro
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07:00 07.12.2019
Simone Bewersdorff (v. li.) und Geschäftsführerin Ines Mahnke vom Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow freuen sich gemeinsam mit Kreissparkassen-Vorstand Udo Schlünsen und der Geschäftsführerin der KSK-Stiftung Tanja Meyer sowie LN-Lokalchef Hanno Hannes über einen fulminanten Auftakt der Spendenaktion "Hilfe im Advent". Quelle: Joachim Strunk
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Ratzeburg

Einen fantastischen Start hat die diesjährige Spendenaktion „Hilfe im Advent“ hingelegt. Erst am vergangenen Sonntag berichteten die Lübecker Nachrichten erstmals über die integrative Kindertagesstätte des Lebenshilfewerks Mölln-Hagenow in Grambek. Hier wünschen sich die Kleinen eine beleuchtete Wassersäule für ihren Entspannungsraum. Spontan meldete sich ein LN-Leser, der diese Wasser-Lichtsäule komplett spendieren möchte.

Aber er ist beileibe nicht der Einzige, der seine Hilfsbereitschaft bekundet hat. Gestern Mittag vermeldete die Kreissparkasse (KSK) bereits einen Kontostand von sage und schreibe 5500 Euro! Daran trägt auch das Geldinstitut einen gewichtigen Anteil. Tanja Meyer, Geschäftsführerin der Sparkassen-Stiftung, überreichte in der Hauptstelle der KSK in Ratzeburg einen Scheck über 2500 Euro an die beiden Vertreterinnen des Lebenshilfewerks, Geschäftsführerin Ines Mahnke und Mitarbeiterin Simone Bewersdorff.

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Blick hinter die Kulissen

„Ich kenne das Lebenshilfewerk schon seit Jahrzehnten, und wir haben auch schon viel gemeinsam gemacht“, erklärte KSK-Vorstand Udo Schlünsen den Grund, warum sich Sparkasse und LN diesmal diese Einrichtung als Partner der Hilfsaktion ausgesucht haben.

Man wisse die Arbeit der Einrichtung sehr zu schätzen und ergreife nun die Chance, „auch mal hinter die Kulissen Ihrer Arbeit schauen zu dürfen“, betonte er gegenüber Ines Mahnke.

Lebenshilfewerk

Die Lebenshilfewerk Mölln-Hagenow gemeinnützige GmbH mit Sitz in Mölln wurde im Jahr 2001 gegründet. Sie ist in drei verschiedenen Tochtergesellschaften operativ tätig: Lebenshilfewerk Kreis Herzogtum Lauenburg, Lebenshilfewerk Hagenow und die Schneiderschere, die integrative Kitas und Kindergärten betreibt, pädagogische Frühförderung oder familienentlastende Dienste anbietet.

Die weiteren Angebote neben diesen (früh)kindlichen sind Arbeit und berufliche Bildung sowie Wohnen und Freizeit.

Beim gesamten Lebenshilfewerk arbeiten 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich um aktuell 1600 Menschen mit oder ohne Behinderung (Letztere vor allem in den Inklusionskindergärten) kümmern. Insgesamt liegt die Zahl der Gesamtplätze aller Fachbereiche bei 1900. Die letzten Umsatzzahlen liegen bei 44 Millionen Euro.

Auch der Leiter der LN-Lokalredaktion in Mölln, Hanno Hannes, sprach sich für die Einrichtung aus, über die die Lübecker Nachrichten unzählige Male berichteten. Er habe jüngst mit seiner Rockband einen Benefiz-Auftritt in der Lübecker Diakonie gehabt, wo ebenfalls viele Menschen mit Behinderung betreut werden, und berichtete von der „unbestechlichen und herzerwärmenden Dankbarkeit“ dieser Zuhörer.

Und was das Lebenshilfewerk beträfe, so „sind Sie in so vielfältigen Bereichen erfolgreich tätig, dass dies wirklich unterstützenswert ist“.

Der Mensch im Mittelpunkt

Mahnke und ihre Mitarbeiterin Simone Bewersdorff freuten sich nicht nur über die bisherige große Spendenbereitschaft, sondern auch über die Wertschätzung, die man ihnen damit entgegenbringe. „Die Menschen stehen bei uns im Mittelpunkt. Wir wollen, dass sie gut leben und arbeiten und sich gut entwickeln können“, so Mahnke.

Hier können Sie spenden

Das Spendenkonto Verwendungszweck:„Hilfe im Advent

Kontoinhaber: LebenshilfewerkKreis Herzogtum Lauenburggemeinnützige GmbH

IBAN : DE12 2305 2750 0086 0860 30

Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg.

Und um diese Lebensqualität der vom Lebenshilfewerk und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreuten Menschen noch steigern zu können, gäbe es ein paar Wünsche – wie etwa besagte Wasserlichtsäule oder einen Klassensatz I-Pads für die Nutzung in der beruflichen Bildung am Förderzentrum Schwarzenbek –, die sich durch die Spenden erfüllen lassen können.

Von Joachim Strunk

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