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Lauenburg Immer mehr Babys im Herzogtum Lauenburg
Lokales Lauenburg Immer mehr Babys im Herzogtum Lauenburg
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13:10 26.09.2019
Am 9. September kam Rocco um 1.19 Uhr zur Welt. Quelle: Dirk Andresen
Ratzeburg

Im Kreis Herzogtum Lauenburg kommen mehr Kinder auf die Welt. Das teilt die AOK mit. Grund sind die aktuellen Zahlen des Statistikamtes Nord. Danach wurden im vergangenen Jahr im Kreis Herzogtum Lauenburg 1828 Babys geboren. Das waren 2,75 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor (1779 Geburten).

Das DRK-Krankenhauses Mölln-Ratzeburg hat kaum zum Baby-Boom beigetragen: Im Jahr 2018 gab es 336 Geburten, 2017 waren es 335 – also eine Steigerung um 0,3 %. „Baby-Boom? 2018 gab es bei uns ja nur eine minimale Steigerung. Über das Jahr verteilt kommt es bei uns durchaus zu Schwankungen. Zum Jahresende pendeln wir uns fast immer auf dasselbe Niveau ein.“, sagt Elke Studt, Hebamme und stellvertretende Stationsleitung Geburtshilfliche Abteilung.

„Bei Geburten unterstützen die gesetzlichen Krankenkassen mit der Zahlung von Mutterschafts-geld als Entgeltersatzleistung während der Schutzfristen, also sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung. Bei Mehrlings- und Frühgeburten verlängert sich das Mutterschaftsgeld von acht auf zwölf Wochen ab dem Entbindungstag“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch. Allein im letzten Jahr gab die AOK im Kreis Herzogtum Lauenburg 218 100 Euro für Mutterschaftsgeld aus.

13 Euro pro Tag

Einen Anspruch auf Mutterschaftsgeld haben werdende Mütter, die als Arbeitnehmerin selbst gesetzlich krankenversichert sind. Das Mutterschaftsgeld beträgt maximal 13 Euro pro Kalendertag. Übersteigt das durchschnittliche Nettoarbeitsentgelt den Betrag von 13 Euro, wird die Differenz zum Nettoarbeitsentgelt vom Arbeitgeber als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld gezahlt, so dass das bisherige monatliche Einkommen vollständig ersetzt wird.

Krankenkassen zahlen Haushaltshilfe

Darüber hinaus übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die ärztliche Betreuung, Vorsorgeuntersuchungen und die Leistungen einer Hebamme während und nach der Schwangerschaft. Kann der Haushalt wegen eines Klinikaufenthalts oder Beschwerden in der Schwangerschaft nicht weitergeführt werden, zahlen die Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Haushaltshilfe.

Die AOK Nordwest übernimmt für ihre Versicherten außerdem Leistungen wie Schwangerschaftsgymnastik, Geburtsvorbereitungskurse und Rückbildungsgymnastik. Mit dem neuen individuellen AOK-Gesundheitsbudget können die Versicherten noch weitere exklusive Mehrleistungen in Anspruch nehmen. Erstattet werden zum Beispiel Kosten für die Hebammenrufbereitschaft zur Entbindung, Geburtsvorbereitungskurse für Partnerinnen und Partner, nicht verschreibungspflichtige und apothekenpflichtige Medikamente mit den Wirkstoffen Folsäure, Eisen und Magnesium. Zu den Mehrleistungen gehören auch Untersuchungen wie 4-D- oder Farbdoppler-Ultraschall, B-Streptokokken-Tests, Feststellung der Antikörper gegen Windpocken/Ringelröteln und Toxoplasmose- und Zytomegalie-Tests. Bezahlt werden dafür innerhalb des AOK-Gesundheitsbudgets jeweils bis zu 80 Prozent der Kosten bis maximal 500 Euro im Jahr.

Weitere Infos zum Thema Vorsorgeleistungen in der Schwangerschaft im Internet unter www.aok.de/nw, Rubrik Leistungen & Services.

Von LN

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