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Lauenburg Innovative Busse für Lauenburg
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15:16 18.09.2018
Derzeit werden automatisiert fahrende Busse auf dem Gelände der Charite in Berlin getestet. Ab Anfang 2019 sollen sie auch in Lauenburg getestet werden. Quelle: Holger Marohn
Lauenburg

Die Vorbereitung für den Testbetrieb von öffentlichen Bussen ohne Fahrer in Lauenburg läuft auf Hochtouren. Derzeit erfolgt die Ausschreibungen für die zwei Testfahrzeuge. Noch Anfang 2019 soll dann der Testbetrieb zunächst ohne Fahrgäste starten. Geplant ist als erster Schritt ein Rundfahrbetrieb zwischen ZOB und Schloss. Später wird er um ein Einfädeln auf die B 5 erweitert. In einem dritten Schritt soll es dann auch in die Unterstadt gehen.

Start verzögert sich

Für das Projekt stehen mindestens drei Modellanbieter zur Auswahl. Neben dem EZ 10 des französischen Herstellers EasyMile mit zwölf Plätze, davon sechs Stehplätze, den eine lauenburgische bereits im April in Berlin im Betrieb kennenlernen konnte, gehören zu den möglichen Varianten auch der Arma des ebenfalls französischen Herstellers mit insgesamt 15 Plätzen (4 Stehplätze) und der Cloui von Paravan mit acht Plätzen. Allerdings werden die Modelle derzeit auch stetig weiterentwickelt und es kommen neue Anbieter hinzu.

Insgesamt sind für Lauenburg zwei Busse vorgesehen. Dabei sei allerdings noch nicht klar, ob beide von einem Anbieter geliefert oder ob eventuell zwei verschiedene Modelle parallel getestet werden können. Ursprünglich sollten die Busse eigentlich schon Ende diesen Jahres ausgeliefert werden. Nun ist der Zeitplan ein wenig in Verzug. „Das ist natürlich schade. Aber das Projekt wird trotzdem laufen. Wir freuen uns“, sagt Lauenburgs Bürgermeister Andreas Thiede.

Anspruchsvolle Strecke

Parallel zur Ausschreibung läuft derzeit die Vermessung der Fahrtstrecken für die Systeme der Busse. Einmal geliefert, werden die Busse zunächst nur mit einer Betreuungsperson und ohne Fahrgäste unterwegs sein. Später werden dann betreute Fahrten angeboten bis in der dritten Phase schließlich die Fahrgäste mit dem automatisierten Bus völlig allein unterwegs sein werden. Abschluss der Testphase ist Mitte 2020.

Betreut wird das Testzentrum für automatisiert verkehrende Busse im Kreis Herzogtum Lauenburg TaBula unter anderem vom Institut für Verkehrsplanung und Logistik der TU Hamburg-Harburg. Lauenburg gilt aufgrund seiner anspruchsvollen Strecke mit den Steigungen, engen Gassen und dem Kopfsteinpflaster der Altstadt als forschungsrelevant.

Holger Marohn

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