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Lauenburg Hohes Lob auf die Salzprahm-Kameradschaft
Lokales Lauenburg Hohes Lob auf die Salzprahm-Kameradschaft
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14:41 27.04.2019
Mit einigen geladenen Gästen feierte die Salzprahm-Kameradschaft in Berkenthin ihr zehnjähriges Jubiläum. Zum Gruppenfoto stellte man sich an der Liegestelle des historischen Nachbaus eines mittelalterlichen Lastenbootes am Elbe-Lübeck-Kanal auf (im Hintergrund die Kanalbrücke an der Schleuse). Quelle: Joachim Strunk
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Berkenthin

Ein zehnjähriges Jubiläum ist ja eigentlich noch keine große Sache. Doch angesichts der zum Teil schon betagteren Mitglieder – der Vorsitzende der Salzprahm-Kameradschaft, Günter Schewe, ist selbst 79 Jahre alt –, war es schon wichtig, dass den rund 20 Kameradinnen und Kameraden dieses Stecknitz-Region-Projekts Lob und Anerkennung gezollt wurde. Und so floss während einiger Reden die eine oder andere Träne der Rührung.

Schewe konnte vor allem örtliche Prominenz im großen Saal von Meiers Gasthof in Berkenthin begrüßen. So gab sich auch Landrat Dr. Christoph Mager die Ehre. Die Einladung sei keine Selbstverständlichkeit, denn bei dem Salzprahm handele es sich um ein Projekt der Stecknitz-Region, so Mager. Er lobte dieses, denn mit dem Prahm sei über die zehn Jahre ein echtes Markenzeichen entstanden. „Darauf können Sie stolz sein!“

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„Identitätsstiftendes Wahrzeichen“

Auch Berkenthins Bürgermeister Michael Grönheim bezeichnete den Salzprahm, der von besagter Kameradschaft aus einer „Schnapsidee“ geboren, aber hervorragend umgesetzt worden war, als „identitätsstiftendes Wahrzeichen mit großer touristischer Wirkung“.

Hartmut Haase, Ältermann des Lübecker Vereins „Amt der Stecknitzfahrer“, überbrachte Grüße aus Lübeck sowie eine historische Schrift von 1826. Thomas-Markus Leber, Mitglied der Lübecker Bürgerschaft von der FDP, lud die Salzprahm-Kameradschaft jetzt schon zum 3. Hansekulturfest vom 12. bis 14. Juni 2020 nach Lübeck ein.

Berkenthins Amtsdirektor Frank Hase dankte vor allem für das Engagement der Ehrenamtler und erinnerte an einige verstorbene Kameraden, wie etwa einen der „Väter“ des Projekts, Rolf-Peter Frischmann. Gisela Bockholdt trug abschließend ein Gedicht über den Wert von Kameradschaft vor.

Joachim Strunk

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