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Lauenburg Kinderschutzbund fordert gewaltfreie Erziehung
Lokales Lauenburg Kinderschutzbund fordert gewaltfreie Erziehung
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18:47 27.04.2018
Ratzeburg

„Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“ So steht es seit 2000 im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Dafür haben Organisationen wie der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) lange gekämpft.

„Dass Gewalt in der Erziehung verboten wurde, damit ist schon einiges erreicht, und das gesellschaftliche Bewusstsein hat sich auch geändert. Aber der Weg in die gewaltfreie Gesellschaft ist noch lang“, erklärt der Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Franz Albracht, in Ratzeburg. „Noch immer denken viele Eltern, ein Klaps oder eine Ohrfeige würden keinen großen Schaden anrichten. Das ist aber falsch. Und viele Kinder müssen noch weit Schlimmeres erdulden.“ Der DKSB habe daher schon frühzeitig präventive Angebote entwickelt. Beispiele: Projekte im Bereich der Frühen Hilfen. Das erfolgreiche Elternbildungskonzept Starke Eltern – Starke Kinder, verbunden mit acht Integrationsbausteinen für Flüchtlingseltern, startet in Mölln am 28. Mai, in Geesthacht im September. Hierbei werden Eltern Wege aufgezeigt wie Konfliktsituationen in der Familie gewaltfrei gelöst werden können. Der Deutsche Kinderschutzbund ruft seit 2004 jeweils am 30. April dazu auf, das Ideal einer gewaltfreien Erziehung Wirklichkeit werden zu lassen und daran zu erinnern, dass die gesamte Gesellschaft die Verantwortung für das gewaltfreie Aufwachsen von Kindern trägt.

Der DKSB, gegründet 1953, ist mit 50 000 Mitgliedern in über 400 Ortsverbänden die größte Kinderschutzorganisation Deutschlands.

LN

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