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Lauenburg Kreissparkasse legt Grundstein in Mölln
Lokales Lauenburg Kreissparkasse legt Grundstein in Mölln
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17:03 26.02.2019
Grundsteinlegung für das neue Backoffice-Gebäude der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg im Grambeker Weg, Mölln. Quelle: Grombein
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Mölln

Der milde Winter machte es möglich: Bereits am Dienstag erfolgte die Grundsteinlegung für den etwa 10,8 Millionen Euro teuren Erweiterungsbau der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg (KSK) im Grambeker Weg. Das damit um 80 auf 250 Mitarbeiter erweiterte Backoffice in Mölln schließt eine Umstrukturierung der vergangenen Jahre ab. Der Vorstand läutet mit der Grundsteinlegung das letzte Kapitel des Hauptsitzes in Ratzeburg ein. Das Gebäude am Markt soll einem Hotelneubau weichen.

Ab 2022 gibt es in Ratzeburg am Markt weiterhin eine große Servicefiliale mit Vermögensmanagement und Immobilien-Center – aber ohne Verwaltung. „Uns ist wichtig, dass sich die Städte Mölln und Ratzeburg nach Fertigstellung in die Augen blicken können“, sagt der Vorstandsvorsitzende Dr. Stefan Kram. Das sei zum Glück so, auch wenn sich mit dem Umzug Gewerbesteuereinnahmen änderten. In wenigen Wochen seit dem Spatenstich ist viel passiert. Das Fundament ist bereits gebaut und auch der Teil eines mehrgeschossigen Rohbaus ragt in die Höhe. In die kupferne Zeitkapsel wurden neben der Tageszeitung auch Baupläne und ein USB-Stick mit dem aktuellen Jahresabschluss der KSK gelegt.

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Grundsteinlegung im Grambeker Weg: Früher als geplant kann der Bau des neuen Flügels im Backoffice der Kreissparkasse in Mölln beginnen – Der Umzug weiterer 80 Mitarbeiter von Ratzeburg nach Mölln rückt damit näher.

Bürgermeister Jan Wiegels legte noch eine Eulenspiegel-Figur, Landrat Christoph Mager eine silberfarbene Münze in die Kapsel. Die Architekten Hendrike und Werner Grage verlöteten sie jedoch nicht, sondern benutzten einen Kleber aus der Spritze. Die Grundsteinlegung sei ein Meilenstein des Bauvorhabens und in Zukunft verkürzten sich die Wege der Mitarbeiter, die bislang zwischen Backoffice und Hauptfiliale pendeln müssen. Kram dankte den Mitarbeitern für ihre Bereitschaft, umzuziehen und für das Verständnis hinsichtlich des Baulärms. Sein Dank galt außerdem den Bauarbeitern und Architekten.

Florian Grombein