Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Lauenburg Landesstraße 208 wurde für Autofahrer zur Falle
Lokales Lauenburg Landesstraße 208 wurde für Autofahrer zur Falle
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 31.10.2019
Wenige Meter vor der Abzweigung nach Kuddewörde steht das Hinweisschild auf die Straßensperrung in Richtung Trittau mit dem Hinweis, „Anlieger frei bis Baustelle“. Quelle: LOTHAR NEINASS
Aumühle/Kuddewörde

Die Sperrung der Landesstraße 208 zwischen Aumühle und Kuddewörde wurde zur Falle für Verkehrsteilnehmer, denn sie mussten in der Ortschaft Rotenbek umkehren und die acht Kilometer lange Strecke durch den Sachsenwald zurück fahren. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr hatte die Vollsperrung der Landesstraße in der Zeit vom 21. Oktober bis zum 30. Mai 2020 angekündigt, doch die Ausschilderung war so unübersichtlich, dass vielen Autofahrern nicht klar war, dass die L 208 in Rotenbek voll gesperrt ist. Die LN berichteten.

Verwirrende Beschilderung

Kraftfahrer, die aus Aumühle oder Kröppelshagen kommen, sehen seit dem 20. Oktober ein Hinweisschild, nach dem die Straße nach Trittau voll gesperrt ist. „Die Zufahrt bis zur Baustelle ist frei.“ Leider fehlt der Hinweis, in welchem der 10 Bauabschnitte sich die Baustelle der L 208 mit der Vollsperrung befindet. Wer das Schild nicht ernst genommen hat, weil er nicht nach Trittau will, sondern nur nach Kuddewörde oder Grande, um von dort weiter nach Kiel zu fahren, musste in Rotenbek umkehren. Das gleiche Problem hatten auch Autofahrer, die von Geestacht aus durch den Sachsenwald nach Kiel wollten. Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr hat eine weitläufige Umleitung über die B 207 und die B 404 über Schwarzenbek ausgeschildert. Noch unübersichtlicher wird die Planung für den Abschnitt, in dem Friedrichsruh liegt.

Erhebliche Beeinträchtigungen für Bewohner

Am 8. Oktober bestätigte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr schriftlich, dass der Straßenausbau in Friedrichsruh im Mai 2020 erfolgen soll. Inzwischen gibt es die Mitteilung des Landesbetriebes, dass die drei Bauabschnitte um Friedrichsruh nicht im Frühjahr 2020, sondern bereits vom 25. November bis zum 20. Dezember 2019 saniert werden. Vorgesehen ist eine Reparatur der Straße von der Einmündung der L 208 in die Landesstraße 314 (nach Aumühle) bis zum Ödendorfer Weg. Für die Bewohner und Besucher von Friedrichsruh bedeuten die Bauarbeiten erhebliche Beeinträchtigungen. Hierzu heißt es in einer Presseerklärung: „Während der Sanierungsarbeiten in Friedrichsruh wird aufgrund der Sperrung eines Bauabschnittes der L 208 die Erreichbarkeit der Anwohner Grundstücke in der Regel nur aus einer Fahrtrichtung möglich sein im Wechsel.“ Was die Straßenbauer darunter verstehen bleibt unklar.

Vorsicht bei der Weihnachtsfeier

Die Arbeiten in Friedrichsruh können nur dann durchgeführt werden, wenn bis zum 23. November die Sanierung in Rotenbek abgeschlossen und die Vollsperrung aufgehoben ist, denn ab dem 23. November müssen Bewohner und Besucher, die nach Friedrichsruh wollen, den Umweg über Kuddewörde/Rotenbek fahren. Wer seine Weihnachtsfeier im Restaurant „Forsthaus Friedrichsruh“ plant, sollte sich genau informieren, über welchen Weg er sein Ziel erreichen kann. Wer das Bismarck-Museum oder die Otto-von-Bismarck-Stiftung in den nächsten Wochen besuchen will, sollte überlegen, ob er sein Auto nicht auf der südlichen Seite der Bahn auf dem großen Platz an den ehemaligen Eisenbahnschranken abstellt. Von hier aus ist es durch den behindertengerechten Tunnel nicht weit zum Museum und dem historischen Bahnhof. Das Bismarck-Mausoleum ist durch die Bauarbeiten in Friedrichsruh nicht betroffen.

Von Lothar Neinass

Ehestreit mit fatalen Folgen: Weil er die Forderung seiner Frau nicht akzeptieren wollte, seine psychischen Probleme stationär behandeln zu lassen, zog er den Schal um ihren Hals enger und enger. Nun hat der 54-Jährige aus der Nähe von Boizenburg (Landkreis Ludwigslust-Parchim) dafür seine Strafe erhalten.

30.10.2019

Große Freude in Büchen und bei den Pendlern, die von dort aus die Bahn nutzen: An den Bahnsteigen 1 und 4 wurden jetzt Unterstände als Wetterschutz errichtet.

30.10.2019

Das letzte Kapitel der ehemaligen Groß-Diskothek „Ziegelei“ Groß Weeden scheint aufgeschlagen: Das Amt Berkenthin als Eigentümer hat sie an den Unternehmer Alexander Weischedel als Lagerraum verkauft. Im Artikel zeigen wir in einer Galerie einen Überblick über die Diskotheken in der LN-Region.

30.10.2019