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Lauenburg Letzte Chance verspielt
Lokales Lauenburg Letzte Chance verspielt
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18:10 28.06.2018
Von Holger Marohn
Von Holger Marohn

Wie hätte sich die SPD feiern lassen können, wenn sie in der vergifteten Schwarzenbeker Atmosphäre das Aufnahmegesuch der Ex-Christdemokratin Wladow abgelehnt hätte. Die CDU hätte ihren Skandal gehabt, die SPD wahre Größe gezeigt. Doch die Gier nach Macht ist offenbar größer. Trotz ablehnender Signale der anderen Fraktionen hält die SPD an Jekubik fest.

Mit ihrer Weigerung für eine fraktionsübergreifende Lösung hat die SPD auch die letzte Chance verspielt, ohne Gesichtsverlust aus der Sache herauszukommen – selbst wenn sie noch etwa aus dem Hut zaubert. Nun ist nicht nur Rüdiger Jekubik politisch beschädigt, sondern auch die SPD-Fraktionsführung um Maik Picker. Die anderen Fraktionen rücken hingegen in der Notlage enger zusammen. Politisch erledigt ist auch Heike Wladow. Ihr steht ein fünfjähriger Spießrutenlauf bevor.

Sollte ihre Motivation allerdings nicht der eigene Machtanspruch, sondern die SPD als Trojanisches Pferd ins totale Chaos zu stürzen gewesen sein, wäre ihr Plan schlicht als einmalig wie genial zu bezeichnen.

LN

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