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Lauenburg Lichtgeschwindigkeit jetzt auch fürs Amt der langsamen Leitung
Lokales Lauenburg Lichtgeschwindigkeit jetzt auch fürs Amt der langsamen Leitung
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20:10 25.02.2016
Werner Rütz: „Zusammenarbeit klappt sehr gut“.
Ratzeburg

Endlich können sich auch die Bewohner des Amts Lauenburgische Seen (digitaltechnisch bisher ein „Amt der Ahnungslosen“ beziehungsweise „der langsamen Leitungen“) über den Anschluss ans moderne Glasfasernetz freuen. Seit 2014 laufen die Tiefbauarbeiten im Auftrag der Vereinigte Stadtwerke Media.

Bisher wurden in jenem Jahr Harmsdorf, Kulpin und Ziethen und 2015 Bäk, Buchholz, Groß und Klein Sarau, Mechow, Pogeez, Römnitz (Dorf) und Sterley angeschlossen, in diesem Jahr sind die Orte Brunsmark, Groß Disnack, Groß Grönau (1. Bauabschnitt, altes Dorf), Hollenbek, Klein Zecher, Salem/Dargow und Horst an der Reihe. Die restlichen Gemeinden im Amt — Albsfelde, Einhaus, Giesensdorf, Groß Grönau (2. BA von der Grönau-Halle bis zur Lübecker Stadtgrenze), Kittlitz, Mustin, Schmilau und Seedorf — kommen 2017 ans Netz.

„Ein tolles Projekt, die Zusammenarbeit mit der VSG klappt hervorragend“, schwärmt Amtsleiter Werner Rütz. 2013 hatten sich die Amtsgemeinden auf eine Grundlagenplanung mit den Stadtwerken geeinigt, dafür 200000 Euro in die Hand genommen (124000 Euro als Landeszuschuss). Die VSG selbst investiert laut Rütz 21 Millionen Euro in die gesamte Infrastruktur. „Wir sind nun mal flächenmäßig das größte Amt, haben gleichzeitig aber die geringste Bevölkerungsdichte“, erklärt Rütz den finanziellen Aufwand.

Immerhin könne die VSG aber schon auf günstige Zugangsschnittstellen zurückgreifen — etwa für Groß Sarau in Klempau oder für die südöstlichen Gemeinden aus Gudow. Für die Privatkunden lohnt sich eine schnelle Anmeldung: Die VS Media erlässt ihnen Kosten in Höhe von 800 Euro für den direkten Hausanschluss. Hintergrund ist, dass das Unternehmen eine hohe Anschlussquote anstrebt, damit sich die Ausgaben schnell wieder refinanzieren. In den bisher angeschlossenen Gemeinden wurden Quoten zwischen 57 und 86 Prozent erreicht. Die Mindestquote liegt bei 55 Prozent.

Die Groß Grönauer tun sich dabei noch etwas schwer. Rütz: „Dort gibt es Alternativangebote von Kabel Deutschland oder auch der Telekom.“ Wobei Peter Beckmann von der Grönauer CDU relativiert: „Beim Telekom-Angebot handelt es sich um eine Hybridlösung: Nach der Glasfaser kommt ,auf der letzten Meile‘ noch das altbewährte, aber langsame Kupferkabel.“

Bisher liegt die Anmeldequote im ersten Bauabschnitt in Groß Grönau bei 30 Prozent. Aus diesem Grund hat die Gemeinde eine Beratungsstelle eingerichtet: im alten Schlecker-Markt, Hauptstraße 28.

„Wie die Grönauer zu ihrer eigenen Glasfaser kommen und andere Fragen zum Thema Glasfaseranschluss, beantworten hier die Mitglieder des Ausschusses jeweils dienstags und donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr. Für direkte Fragen an die Vereinigte Stadtwerke Media und Hilfe beim Vertragsabschluß findet außerdem am 3. März eine Veranstaltung bei Betty Elias im Saal statt“, wirbt Beckmann um möglichst viele Interessenten. Beginn ist um 17 Uhr.

Hilfe und Helfer

Bei Fragen an die Spezialisten der VSG bekommen Interessenten (auch aus anderen Orten) unter der Hotline-Nummer 04541/807807 Hilfe.

Weitere Infos gibt es zudem in der Groß Grönauer Gemeindeverwaltung und bei den Mitgliedern des Ausschusses direkt. Das sind Kirsten Brock, Oliver Reisberger, Stefan Heier, Andreas Bewersdorf, Hartmut Angenendt, Peter Beckmann und Bürgermeister Eckhardt Graf.

Joachim Strunk

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