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Lauenburg Politik entscheidet erst 2020 über neue Einkaufsstraße in Mölln
Lokales Lauenburg Politik entscheidet erst 2020 über neue Einkaufsstraße in Mölln
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08:11 14.12.2019
Die Hauptstraße in Mölln. Quelle: Florian Grombein
Mölln

Die Entscheidung darüber, wie die neue Einkaufstraße in Mölln aussehen soll, ist auf das nächste Jahr vertagt worden. Nach einer ausgiebigen Diskussion haben die Politiker das Thema zur weiteren Beratung zurück auf die Fraktionsebene verwiesen.

„Grundsätzlich ist die Politik für den Umbau. Doch es muss nachgebessert werden“, erklärt Uwe Schlegel (SPD), Bauausschussvorsitzender. Man dürfe nicht vergessen, dass die von Architekten vorgelegten Entwürfe stets idealtypisch seien. Doch insgesamt erscheine der breitere Teil der Hauptstraße einigen Politikern zu steril. Es fehle Grün. Laut Schlegel hatten auch einige Einzelhändler den Bauausschuss besucht und ihre Kritik zum Entwurf geäußert. In Teilen des Handels bestehen seit vielen Jahren Bedenken gegenüber Änderungen des Status Quo in der Hauptstraße, vor allem was Parkplätze und die Verkehrsregelung betrifft.

Kreisverkehr drängt Autos auf Ausweichrouten

Schlegel erklärte, dass die etwa 11 000 Autos, die die Hauptstraße täglich passierten, durch den Entwurf verdrängt werden könnten. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 3000 Autos am Tag künftig einen anderen Weg durch die Innenstadt oder Ausweichrouten suchen könnten. Dazu trage auch der bau eines Kreisverkehrs am Bauhof bei. „Am Bauhof fallen durch den Umbau Abbiegespuren weg“, erklärte Schlegel. Dieser Umbau komme breiteren Fußwegen und somit den Fußgänger zugute. Eine neue Entscheidung über einen nachgebesserten Entwurf werde in den kommenden zwei Bauauschüssen angestrebt.

„In den Beratungen ist wiederholt gefordert worden, dass der breite Teil der Hauptstraße zwischen Wallstraße und Grubenstraße nicht ohne öffentliches Grün bleiben soll. Von daher werden wir mit dem Landschaftsarchitektur-Büro eine gute Lösung entwickeln müssen, bei der großzügige Raumwirkung und zusätzliche Begrünung zusammenfinden“, erklärte Stadtbaumeister Manfred Kuhmann. Finanzielle und vor allem verkehrliche Themen seien ebenso intensiv im Bauausschuss diskutiert worden, ohne dass sich daraus konkrete Änderungen am Entwurf ableiten ließen.

Einzelhändler befürchten Belastung in der Umbauphase

„Die anwesenden Einzelhändler waren schon einen Schritt weiter und haben auf mögliche Belastungen während der Bauphase hingewiesen“, sagte Kuhmann. So weit sei man frühestens in 2021, aber ein gutes und intensives Baustellenmarketing sei bereits zugesichert worden. Er gehe nach dem heutigen Stand davon aus, dass der Vorentwurf im Februar das nächste Mal im Bauausschuss beraten werden könne.

Von Florian Grombein

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